Jul 012016
 
Unstrut-Radweg

Unstrut-Radweg 30.06.2016

Von den Quellen bis zur Gera-Mündung

Radtour – Reportage Radwege in Thüringen und Sachsen-Anhalt

Das Thüringer Radwege-Netz ist eines der dichtesten und am Besten ausgebauten Netze in Deutschland (hörte ich jüngst und möchte diesen, die bereits absolvierten und noch folgenden Ausflüge für sich selbst sprechen lassen). Die Übersicht finden Sie hier>>>>> Weitere Informationen erhalten Sie ebenso beim ADFC-Thüringen. Einer der längsten Radwege ist der Unstrut-Radweg mit einer Länge von etwas mehr als 200 km (wenn man sich streng an die Strecke hält – mit den vielen nötigen Abstechern landet man schnell bei 300 und darüber). Den Mittelabschnitt von Gebesee bis nach Heldrungen kennen wir aus dem vergangenen Jahr, heute befahren wir den ersten Abschnitt von den Quellen bis nach Gebesee.

Wer den langen Weg nur in einer Richtung zurück legen möchte, kann mit den modernen Zügen der DB-Regio (im Stundentakt) von Erfurt bis nach Silberhausen fahren. Vom Bahnhof aus sind es noch knapp sechs Kilometer bis zur Quelle, von wo aus der sehr gut ausgebaute Radweg über Dingelstädt in Richtung Mühlhausen verläuft. Bis auf einen kurzen Abschnitt (weniger als ein km) ist der Radweg bis Mühlhausen asphaltiert und sehr gut ausgeschildert (Hinweisschilder an jedem Abzweig oder Gabelung). In Dingelstädt, dem Hauptort der Region, künden noch zahlreiche Aufschriften vom einstigen Glanz als ein Zentrum der Textilindustrie. Wir befinden uns am Rande des Eichsfeldes, einer katholischen Exklave inmitten der Diaspora, politisch organisiert im Eichsfeld-Kreis. Bilder und Statuen christlichen Inhalts sind hier bereits etwas seltener vorzufinden, als im Zentrum des Eichsfeldes, aber wer den Glauben der Menschen respektiert, nimmt daran keinen Anstoß. Es ist eine wunderschöne Gegend, die sich in bewaldeten Hügeln bis hinunter nach Mühlhausen erstreckt. Nicht weit hinter Helmsdorf verlassen wir das Eichsfeld.

Hinter Zella verlassen wir den Eichsfeld-Kreis und erreichen mit Horsmar den ersten Ort des Unstrut-Hainich-Kreises, den wir vom Nordwesten bis nach Süd-Ost völlig durchqueren werden. Von Zella bis Dachrieden verläuft der Radweg über eine asphaltierte Ortsverbindungsstraße, was sich allerdings nicht als Nachteil entpuppte. Auf der gesamten Strecke von knapp acht Kilometern begegneten mir nur drei Fahrzeuge, eines davon der Postbote.
Kurz hinter Dachrieden biegt der Radweg in ein tief eingeschnittenes Tal, das am kleinen Ort Reiser endet. Der Weg verläuft direkt am Ufer der Unstrut entlang, weniger als einen Kilometer als Waldweg, der sich jedoch sehr gut befahren lässt. Noch erscheint die Unstrut als breiter Bach.

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Als erste größere Ansiedlung erreichen wir nach etwa fünfundzwanzig Kilometern Ammern und da beide Städte zusammen wuchsen, die frühere freie Reichsstadt Mühlhausen, heute Kreisstadt des Unstrut-Hainich-Kreises.
Mit Mühlhausen fallen uns zwei bedeutende Namen der Deutschen Geschichte ein, dem einen zu Ehren steht 2017 als das Luther-Jahr auf der Agenda, der andere, Thomas Müntzer, wird in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben dürfen. Bis zur Wende trug die Stadt den Beinamen „Thomas-Münzer-Stadt“ und besonders Vertreter der Partei DIE LINKE fordern eine Rückkehr zu dieser Bezeichnung, war er doch ein Revolutionär, ein Kämpfer für die Rechte der Unterdrückten, was nicht zu leugnen ist. Trotzdem war er nicht der, zu dem er von der kommunistischen Geschichtsschreibung bisweilen verklärt wurde. Der Beginn der Aufklärung und schließlich die Entstehung des bürgerlichen Humanismus sollten noch knapp zweihundert Jahre auf sich warten lassen, daher sind die Ereignisse dieser Zeit nicht mit unseren heutigen Maßstäben zu messen. Dass die Träumer von einer kommunistischen Zukunft Müntzer zu einem der Ihren erklärten, versteht sich schon allein da heraus, dass diese Ideologie nichts anderes ist, als eine neue Religion, da sie eine Reihe von Wesensmerkmalen einer solchen in sich trägt. Näheres dazu in einem Beitrag demnächst, der sich mit neuerer Literatur zu den beiden Persönlichkeiten beschäftigen wird. Wenn Sie diesen Blog abonniert haben, erhalten Sie Nachricht.

Es lohnt sich, bleibt bei diesem langen Weg die Zeit, einen Abstecher in die Altstadt einzulegen. Der weithin sichtbare Turm der Marienkirche bietet dazu Orientierung. Das Mühlhausen eine mächtige und zugleich stark befestigte Stadt war, erkennt man bereits an den sanierten Befestigungsanlagen, wenn man in die Altstadt einkehrt. Für Besucher von außerhalb Thüringens lohnt es sich auf jeden Fall, die Fahrt in Mühlhausen zu unterbrechen und hier wenigstens einen Tag zu verbringen. Für den Abend gibt es in der Altstadt einige urige Kneipen. Unser Weg ist noch lang, und da ich Mühlhausen bereits sehr gut kenne, verlasse ich über den Ortsteil Görmar die Stadt, dem nächsten bedeutenderen Ziel entgegen, der Stadt Bad Langensalza. In Mühlhausen öffnet sich ein breites Tal, das im Westen von einem bewaldeten Höhenzug des Hainich begrenzt wird, der kurz vor Bad Langensalza in den Nationalpark Hainich, dem größten geschlossenen Urwaldgebiet Deutschlands mit seinem berühmten Baumkronen-Pfad, mündet. Jahrzehnte lang von der Roten Armee und den Verbündeten im Warschauer Packt als Truppenübungsplatz genutzt, blieb das Gelände unberührt von jeglicher Nutzung. Die Ironie der Geschichte, jetzt holt die Natur zurück was ihr gehört. Nach Südosten hin trennen uns noch zwei Schwellen (die es zu überqueren gilt) vom Thüringer Becken.

Der Radweg verläuft kurze Zeit parallel zur B 249 und mündet nach etwa drei Kilometern in die Bollstedter Landstraße (parallel zur Straße), um kurz vor dem Dorf ein kleineres Waldstück zu umfahren. War bis hierher alles sehr gut ausgeschildert, brauchte man in Bollstedt ein wenig Fantasie, um den Anschluss zu finden. Ich verfuhr mich, landete jedoch an einem lauschigen Teich, der sich zur Rast anbot. Also danke, liebe Bollstedter, ohne Eure fehlenden Schilder hätte ich dieses wunderschöne Fleckchen wohl nie gefunden (vielleicht übersah ich ja das Schild?) Durchfragen hilft manchmal, wenn man weiß, wohin man will. Altengottern liegt hinter einem Hügel, also fragte ich eine ältere Dame, die gerade die Straße fegte. Und siehe da, sie wusste es. „Am Schafstall vorbei, dann links…“, und es stimmte. Außerdem stand kurz hinter dem Schafstall ein Wegweiser.
Bis Altengottern zieht es sich hin, außerdem blies mir in dieser Ebene ein straffer Süd-West-Wind entgegen, der das Fahren nicht eben einfach machte. Die Reste einer weithin sichtbaren, oberirdisch verlegten Erdöl-Pipeline kündeten jedoch bald vom nächsten Ziel. Altengottern, nicht weit entfernt Großengottern, eine Gegend, in der bis kurz vor den Untergang der DDR Erdöl und Erdgas gefördert wurde, in Kleinstmengen, entgegen anders lautenden Behauptungen und dazu vollkommen unwirtschaftlich, es war ein Zuschussgeschäft. Aber das interessierte die Anführer der Arbeiter-und-Bauern-Republik herzlich wenig, man wollte doch unabhängig sein vom Klassenfeind, koste es, was es wolle. Am Ende war es dann doch zu teuer und der Laden brach zusammen. Zunächst hielt ich Ausschau nach einer Kirche, sah jedoch nur einen gepflegten Sportplatz mit einer Nordkurve. Aber endlich, am Ortsausgang verabschiedete mich doch noch ein Kirchlein auf den Weg nach Thamsbrück, dem letzten Ort vor Bad Langensalza, wo man gerade dabei war, das alljährliche Ablass-Fest vorzubereiten. Blickte bereits vor Thamsbrück die Sonne hin und wieder durch die Wolkendecke, so riss der Himmel nun endlich auf. Durch einige Zuflüsse, ist aus dem Flüsschen inzwischen ein Fluss geworden.

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Ebenso wie der mittelalterlichen Reichsstadt Mühlhausen, gehört ein gesonderter Abschnitt der Kur- und Rosen-Stadt Bad Langensalza. Auf einem Hügel gelegen, fließt die Unstrut nördlich bei Thamsbrück an der Ansiedlung vorbei. Der Radweg führt uns jedoch durch das historische Stadtzentrum, das man, ohne Über- oder Untertreibung „Klein, aber sehr fein“ nennen darf.
Der Name der Stadt ist untrennbar verbunden mit Hermann von Salza, dem 4. Hochmeister des Deutschen Ordens, der hier im Jahre 1162 geboren sein soll.
Lohnte es sich früher (vor der Wende) nicht, die Stadt überhaupt zu besuchen (man fuhr in der Regel über eine östliche Umgehungsstraße vorbei), so erleben wir heute wie aus tristem Grau und Zerfall, wie es in der Mehrheit der Altstädte im Osten üblich war, ein regelrechtes Schmuckkästchen entstand, eine Stadt der Gärten, eine Kurstadt mit ausgedehnten Parks, eine Stadt mit liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern, eine Stadt, die es zu besuchen lohnt. Ein paar Schnappschüsse aus der Stadt:

Von Thamsbrück kommend führt uns ein Abstecher in den Botanischen Garten und mit nahezu mediterranem Flair empfängt uns später die Altstadt mit ihren sanierten mittelalterlichen Fachwerkhäusern. Das Rathaus mit einem Glockenspiel, das stets um 12 Uhr Mittags erklingt und einer Figurengruppe, die sich am Erker zeigt, erinnert ein wenig an das Altstädter Rathaus in Prag. Eine Postsäule in der Nähe weist darauf hin, dass die Stadt einst an der Europäischen Poststraße von Paris nach Moskau lag. In den zahlreichen Gärten und Parks lässt es sich ausspannen und erholen, selbst dann, wenn man nicht Kurgast der am Stadtrand gelegenen Reha-Klinik ist. Man sollte sich ein wenig Zeit nehmen und vielleicht auch hier einen ganzen Tag verbringen

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Nach einem kühlen Getränk im Schatten geht es zurück ins Tal der Unstrut und weiter in Richtung Nägelstedt, hinab in die Ebene zwischen Merxleben und Nägelstedt, in der am 27. Juni 1866, also fast auf den Tag genau vor 150 Jahren eine der vielen Schlachten, die mit dem Namen des für die Deutsche Geschichte so bedeutenden Flusses, der Unstrut, verbunden ist, geschlagen wurde. Vier sollen es an der Zahl gewesen sein, in verschiedenen Epochen, aber alle von großer Bedeutung für den weiteren Geschichtsverlauf. Eine weitere am Ende dieses Beitrages, eine dritte nahe der Gera-Mündung (vermutlich) und mehr dazu, wenn wir in Kürze den unteren Abschnitt der Unstrut, von Artern bis an die Saale-Mündung befahren; durch die Kaiserpfalz, in der die Wiege des Deutschen Königtums und des Adelsgeschlechts stand, das als erstes nach den Franken die Kaiserkrone des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation trug.
Die Schlacht bei Langensalza im Deutschen Krieg, hier zwischen Preußen mit dem verbündeten Gotha-Coburg an der Seite und dem mit Habsburg verbündeten Königreich Hannover, ging zwar aus militärischer Sicht für Preußen verloren, aber zwei Tage später kapitulierte die Armee Hannovers aus Erschöpfung, was dazu führte, dass ganz Nord- und Mitteldeutschland unter preußische Kontrolle geriet. Nur sechs Tage später gelang Preußen bei Königgrätz der Sieg über Österreich, einem der wichtigsten Schritte auf dem Wege zur Reichseinigung fünf Jahre später. In der Schlacht bei Langensalza kam das Rote Kreuz zum ersten Mal zu einem Einsatz.
Nur wenige Kilometer entfernt, bei Thamsbrück und dem ehemaligen Kloster Homburg, fand am 9. Juni 1075 ein Treffen zwischen Rittern König Heinrichs des IV und einem vereinten thüringisch-sächsischen Heer im Rahmen des „Sachsenkrieges“ statt. Die Königlichen siegten, nicht zuletzt weil das Heer der Sachsen und Thüringer überwiegend aus Bauern bestand.

Seit Mühlhausen freue ich mich auf einen Ort, und obwohl mir bereits in Langensalza der Magen knurrte, wartete ich auf den „Unstrut-Grill“ in Nägelstedt, wo man, direkt am Wasser sitzend, gut essen und entspannend trinken kann. Keinen Alkohol bei solch langen Touren, obwohl es bis Gebesee nur noch neunzehn Kilometer sind. Zuvor passieren wir den Schiefer-Hof in Nägelstedt, Besitz eines ehemaligen Mitgliedes des Deutschen Ritterordens.
Nach einer längeren Pause (0,5 l Radler, Thüringer Rostbrätl auf Bauernbrot und Salatteller) geht es in einen der schönsten Abschnitte des Unstrut-Radweges, das Unstruttal zwischen Nägelstedt und Großvargula. Hier schnitt der Fluss eine schmale Rinne in den Buntsandstein, die an einer Seite, der westlichen, dicht bewaldet ist, während die gegenüberliegende, der warmen Nachmittagssonne länger ausgesetzt, überwiegend mit Trocken-Gräsern und kargen Gehölzen bewachsen ist. Eine eindrucksvolle Landschaft, die man langsam durchfahren sollte. Vom Unstrut-Grill bis Großvargula verläuft der Radweg über eine verdichtete, mit Sand geschlemmte Schotterdecke, die sich sehr gut befahren lässt. Eine der beiden, weiter oben erwähnten Schwellen, die noch vom Thüringer Becken trennen, überqueren wir zwischen Großvargula (im Ortsdialekt „Farschl“ genannten) und Herbsleben (Herbschlehmn), die zweite zwischen Herbsleben und Gebesee. Der Weg ist asphaltiert (bis Gebesee), wird allerdings (trotz ausgeschildertem Verbots) mit Kraftfahrzeugen befahren, was besonders zwischen Herbsleben und Gebesee erheblich störte. Gleichzeitig verlassen wir in Herbsleben den Unstrut-Hainich-Kreis und fahren nach Gebesee in den Landkreis Sömmerda.

Es ist noch kein Menschenleben her (noch lebe ich), dass sich kein Gebesee`er nach Herbsleben wagen durfte, ohne Angst haben zu müssen, verprügelt zu werden. Das hat uralte Ursachen, wie weiter unten beschrieben, und etwas jüngere. Angeblich erwarb Gebesee im Jahre 1638 vom völlig überschuldeten Herbsleben das Stadtrecht. Das konnten die „Säfter“, die seit eh und je über mehr Einwohner verfügen, nie wirklich verschmerzen. In umliegenden Dörfern gibt es einen Spruch: „Wenn ein Säfter etwas isst, das ihm schmeckt, murmelt er kauend – Döllscht, Döllscht (Döllstedt) -, schmneckt es ihm nicht, murmelt er – Giebsen, Giebsen (Gebesee)-. Die Gebesee`er wurden „Wisskeefer“ genannt, Weißkäufer = Diebe. Nun gut, wohl leicht übertrieben, schließlich bin ich da geboren. Aber überhaupt waren die Gebesee` er im Umland wenig beliebt, warum, das wird ebenfalls weiter unten zu lesen sein. Vielleicht sind sie auch ein besonderes Völkchen, wie sonst sollte sich erklären, dass die Stadt, entgegen allen Trends, seit 1990 stabil von der FDP regiert wird. Jetzt, im Jahre 2016 mit 50 % der Stadtratsmitglieder (7), die CDU (3), die LINKE (4), die SPD kommt überhaupt nicht vor, die Rechte zum Glück ebenso wenig. Inzwischen haben sich die Verhältnisse beruhigt und der Herbsleber Spargel ist weithin bekannt.

Das Ende der Tour, die Mündung der Gera in die Unstrut, kennen wir bereits aus dem vergangenen Jahr vom unteren Abschnitt des Gera-Radweges von Erfurt bis zur Unstrut-Mündung. Da wir aber bei den Schlachten an der Unstrut waren, blicken wir noch über einen schmucklos und unscheinbar wirkenden Hügel nahe der Gera-Mündung – der Tretenburg – zurück ins Jahr 531, dem Jahr, in dem der mächtige Stamm der Thüringer (Toringi – Flavius Vegetius Renatus), der weite Teile des heutigen Mitteldeutschlands in seinem Königreich vereinte, von den Franken geschlagen wurde und für immer als Machtgebilde von der politischen Landkarte verschwinden sollte. Gibt es für diese erste Schlacht an der Unstrut noch verschiedenen Ortsangaben, Weißensee, Burgscheidungen, keine ist wirklich belegt, so vermuten Historiker inzwischen den Schlachtort genau hier, am Fuße der Tretenburg, nahe meiner Geburtsstadt Gebesee. Dagegen spricht, dass, wie man aus Überlieferungen und der heute noch feststellbaren Geländestruktur weiß, die Unstrut sich hier in mehrere Arme verzweigte und ein Sumpfgebiet umschloss. Nicht zuletzt daher diente der Hügel als Fluchtburg und gleichzeitig Thingplatz für die in der Umgebung siedelnden Menschen. Dafür spricht, dass der Ort Gebesee eine fränkische Ansiedlung wurde und ein Castrum Bärenstein über mehrere Jahrzehnte als Grenzstützpunkt der Franken gegen die Sachsen diente, die Gegend als für die Franken strategische Bedeutung besaß. Neuere Forschungen, besonders um das Fürstengrab von Haßleben herum, belegen, dass die Tretenburg auch nach der fränkischen Besetzung den umliegenden, auf „Leben“ endenden, Thüringer Dörfern (Haßleben, Ringleben, Andisleben, Walschleben, Herbsleben, Henschleben) als Versammlungsstätte diente. Man musste „einen großen Bogen um dieses verhasste und feindliche Gebisen (Gebesee/ Gebohausen – die Endung „Hausen“ deutet auf eine fränkische Gründung hin) schlagen“, so heißt es in Überlieferungen. Das mag der historisch älteste Grund dafür sein, dass die Leute aus Gebesee bis in die Neuzeit weniger beliebt waren.
Aber wer weiß das schon so ganz genau, vielleicht erfahren wir es ja noch, wo die Schlacht wirklich statt fand. Es gibt sogar Vermutungen, sie habe nie stattgefunden, jedenfalls nicht in der vermuteten und in späteren Schriften dargestellten Größe. Eine Überlieferung spricht von einem Gemetzel, das die Sachsen unter dem Thüringer Stammes-Adel anrichteten und das zur Vernichtung der Führungseliten und somit zum Untergang des Reiches führte. Man habe die Thüringer zu einem Fest-Schmaus anlässlich eines Bündnisses gegen die Franken eingeladen, ohne Waffen, und sie nach Genuss reichlich Alkohols allesamt umgebracht. Vielleicht vereinen sich hier mehrere Sagen und Geschichten am Ende des Niebelungenliedes, in dem ähnliches beschrieben wird und Namen auftauchen, die zeitlich nicht immer zusammen passen. Wie dem auch sei, die Unstrut zieht sich wie eine markante Ader durch Deutsche Geschichte….

Der Kilometer genug, mit der morgendlichen Fahrt zum Erfurter Bahnhof und Abends zurück, sowie den gefahrenen Umwegen, zeigt der Tacho 94 Kilometer an. Ich nehme von Ringleben aus den Zug nach Erfurt und fahre das letzte Stück vom Hauptbahnhof mit dem Rad nach Hause.

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Jun 242016
 

Neuigkeiten aus dem Bücherregal

Frank C. Mey – Meine Bücher im Verkauf – Buchtipps und Reportagen

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Testfall Ukraine – Den Autoren geht es unter anderem um die auch im Westen vorhandene Faszination für das autoritäre Virus, die offenbart, dass Werte wie demokratische Selbstbestimmung oder liberale Toleranz für andere Meinungen und Lebensentwürfe offenbar nur einen dünnen Firnis darstellen weiterlesen>>>>>
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Jun 242016
 
reportagen_aus_erfurt_und_thüringen

Reportagen aus Erfurt – Thüringen

Übersicht der Reportagen in/ um Erfurt in diesem Blog

Wenn Sie jemals Erfurt besuchen…

…(was sich zu jeder Jahreszeit lohnt) dann sollten Sie entweder Ihr Fahrrad mitbringen oder sich eins ausleihen und unsere schöne Stadt im Inneren wie im Umfeld auf einem gut ausgebauten Radwege-Netz erkunden.

Krämerbrückenfest_in_erfurt 41. Krämerbrückenfest, 17.06. bis 19.06.2016 –  Wenn Sie das Erfurter Krämerbrückenfest mit dem Fahrrad besuchen, dann sollten Sie sich am Rande der Altstadt einen sicheren Abstellplatz suchen… zum Beitrag>>>
ein_tag_in_erfurt" Ein Tag in Erfurt, 11.06.2016 –  Nach einem Rundkurs zum Tag der Bundeswehr auf dem Erfurter Domplatz und Tag der offenen Tür im Thüringer Landtag… zum Beitrag>>>
der_erfurter_osten Der Erfurter Osten, 21.05.2016 –  Heute nehmen wir uns den Erfurter Osten vor, der nicht, wie die früheren east-ends der Großstädte mit Tristesse aufwartet… zum Beitrag>>>
1. Mai 2016 Sandro Witt und der 1. Mai – Impressionen vom 1. Mai 2016 –  Im vergangenen Jahr gab es in diesem Blog bereits einen Bericht über den 1. Mai 2015 in Erfurt (wie er sich wohl auch in anderen Städten abspielt). Auf ein in Instagram veröffentlichtes Foto…. zum Beitrag>>>
Erfurter_Entenrennen 23. Erfurter Entenrennen, 20.03.2016  Sonntag morgen, 08:00 Uhr, normalerweise noch einmal herumdrehen, weiterschlafen…. ABER!!! DAS ERFURTER ENTENRENNEN – ein Highlight der Stadt, ruft und diese Kult-Veranstaltung lässt man nicht aus…… zum Beitrag>>>

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Goldener_November Goldener November 2015 – Manchmal kommt es anders, öfter als man denkt…… Das Radfahren im Oktober abgehakt, brachte der November noch ein paar wundervolle Tage mit hervorragendem Foto-Licht. Der Mai im November (M)ovember… zum Beitrag>>>>
SuperSommer Es war ein Super Sommer 2015 – 1.500 km mit dem Rad, rund um Erfurt und quer durch Thüringen. Es ist Herbst, Radfahren ist jetzt etwas für die „Super Harten“. Drei Wochenenden im September – auf Wiedersehen im Frühjahr 2016 … zum Beitrag>>>>

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Ilmtal-Radweg Ilmtal-Radweg von den Quellen nach Kranichfeld 02.09.2015 – Die Frage, warum der Ilmtal-Radweg zu den schönsten Radwegen Deutschlands gehört, stellten wir bereits, haben Sie sich inzwischen davon überzeugt?…. zum Beitrag>>>>
CSD_Erfurt Christopher Street Day in Erfurt 29.08.2015 – Es war ein beeindruckender Tag – Die Demo für gleiche Rechte Homosexueller wurde von den Erfurtern angenommen und begrüßt….. zum Beitrag>>>>
Unstrut-Radweg Unstrut-Radweg, Mittelabschnitt am 27.08.2015 – Auf dem Unstrut-Radweg durch eine der ältesten Kulturlandschaften Deutschlands von Schallenburg über Sömmerda nach Heldrungen…. zum Beitrag>>>>
Ilmtal-Radweg Ilmtal-Radweg von Kranichfeld bis Weimar 19. August 2015 – Überzeugen Sie sich davon warum der Ilmtal-Radweg zu den schönsten Radwegen in Deutschland gehört. Die anderen Abschnitte folgen, wann??? Schauen Sie gelegentlich nach…. zum Beitrag>>>>
Gera-Radweg Gera-Radweg von den Quellen bis nach Erfurt 24. Juli 2015 – Nach dem ersten Abschnitt Erfurt bis zur Unstrut-Mündung am 03.07.2015, begeben wir uns heute auf den längeren Abschnitt von den Gera-Quellen bis nach Erfurt…. zum Beitrag>>>>
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Thüringenrundfahrt 28. Internationalen Thüringen-Rundfahrt der Frauen 18.07.15 – Außer dem OB, der den Startschuss gab und der Beigeordneten für Wirtschaft, die die Ehrung der Tagessieger vornahm, war leider nicht ein einziger Politiker zu sehen…. zum Beitrag>>>>
gera-radweg Gera-Radweg 03.07.2015 – Nicht nur das gute, alte Erfurt hat, innerhalb der Stadtgrenzen wie im näheren Umland, einiges zu bieten. Es lohnt sich, auf sehr gut ausgebauten Radwegen, die nähere Umgebung zu ergründen… Zum Beitrag>>>>>
Flughafenfest Flughafenfest 2015 – ein Reinfall – Der erste Schock beim Einlass (daher der Untertitel mit den Neppern), 10,- EURO Eintritt für Personen ab 14 Jahre aufwärts!!! Ein billiger Jahrmarkt… Zum Beitrag>>>>

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Krämerbrückenfest 40. Krämerbrückenfest 2015 – Wenn in der Altstadt Feste gefeiert werden und man fährt mit dem Rad, empfielt es sich, das Gefährt irgendwo am Rande abzustellen…. Zum Beitrag>>>>>
Radtour_Erfurt Radtour durch Erfurt – Wir überqueren die Krämerbrücke und gelangen über den Bendictsplatz zum Fischmarkt mit dem historischen Rathaus (13)……Zum Beitrag>>>>>

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Pfingsten Pfingsstour 2015 – Von Marienthal, nach einer Rast und „Fuß-Kühlung“ im Gera-Wasser, setzen wir unsere Fahrt fort nach Molsdorf und statten dem Schloss einen Besuch ab….. Zum Beitrag>>>>>
 1.Mai  1. Mai 2015 in Erfurt – zum Nachdenken –  Wie von einer alten Tradition geleitet, begebe ich mich Jahr für Jahr zu einer der vom DGB  organisierten  Mai-Feiern.. Zum Beitrag>>>>>>>

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Jun 202016
 
41.Erfurter_Krämerbrückenfest

41. Erfurter Krämerbrückenfest

Impressionen Erfurt feiert mit ganz Thüringen

Die Bands auf Thüringens größtem Volksfest

Beginnen die Beiträge in dieser Rubrik meist mit dem Satz: „Wenn Sie Erfurt besuchen, dann sollten Sie Ihr Fahrrad mitbringen…“, so trifft hier eher der Satz zu: „Wenn Sie das Erfurter Krämerbrückenfest mit dem Fahrrad besuchen, dann sollten Sie sich am Rande der Altstadt einen sicheren Abstellplatz suchen und lieber per Pedes die Veranstaltungsräume aufsuchen…“, weil an Fahren ohnehin nicht zu denken ist und der Drahtesel im Gedränge eher hinderlich sein würde.

Ging es im Beitrag vom letzten Jahr eher um die Wege durch die Altstadt, schauen wir uns heute die Bühnen und einige der Unterhaltungskünstler an.

Wie immer am Eröffnungstag liefert Till Eulenspiegel (dargestellt von Laien-Darstellern des Jugendtheaters „Die Schotte“) eine stadthistorisch bedeutsame Geschichte, dieses Mal: „Wie Till Eulenspiegel seinen Esel zur Deckung bringt und dabei den Papst trifft“. Auf den Benedictsplatz gelingt man über die Brücke, die in diesem Jahr mit bunten Ballons überspannt ist.

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Unterdessen wird die große Bühne auf dem Domplatz, die, wie in jedem Jahr von Antenne Thüringen betrieben wird, von den Moderator|innen Jens May und den Frühaufsteher|innen Sabrina Lang und Matze Schmak, begleitet von der Coverband Sue`n zum Show-Programm freigegeben. Die Bühne am Wenigemarkt eröffnet Matthias Witt und Band, während man auf dem Mittelalter-Gelände Musik aus mehreren Jahrhunderten zu hören bekommt. Die angesagtesten Orte stehen leider nicht im Programm. An diesem Abend fand ich mit dem Kunsthof „Pianola“ in der Meyenbergstraße, einen Ort, den des Öfteren aufzusuchen sich zu lohnen scheint. Die Rockband Le Freak bot sehr gute Unterhaltung (für den, der diese Musik liebt).

Die Veranstalter bieten nationale und internationale Spitzenkünstler, wobei der Schwerpunkt (wie gut, dass es so ist) bei den hiesigen Künstlern liegt. Der Samstag ist „der sehr lange Tag“ des Festes und ich bitte alle Bands, die hier nicht erwähnt werden, höflichst um Verzeihung. Aber man kann eben nie überall sein.

Es ist für jeden Geschmack etwas dabei und die Abwechslung auf den einzelnen Bühnen zwingt nicht unbedingt dazu, häufig den Ort zu wechseln, es sei denn, man möchte einen der zahllosen Verkaufsstände besuchen, oder Donner Trummel, die Crazy Sunglases oder Sunny & The Heatwaves sehen.

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Leseprobe aus „Dunkle Perlen“ 1. Buch:  Jetzt auf einen Parkplatz abbiegen, sie umarmen und küssen, zuerst die Haut unter ihrer Bluse ertasten bis an ihre kleinen, festen Brüste, ihren rasenden Puls spüren, ihren heißen Atem, ihre Erregung… Die Hand auf einen Schenkel legen, wenn sie sich öffnet, will sie es, will sie den Finger, der anfängt, an der feinen Seide ihres Höschens zu zupfen, am Saum vorbeidringt und sein Ziel erreicht, sie mit der Hand zum Höhepunkt treiben…

  Nein, nein und nochmals nein, das wäre alles viel zu primitiv, unangemessen, unangepasst. Wie auf dem Bahnsteig, als sie fast an mir hing und ich im Gedanken bereits mein Zelt zwischen ihren Beinen platzierte, verdrängte ich diese Gedanken im Flug. Hegte sie denselben Wunsch in sich, würde das ihre eigene Erregung, ihre Erwartung anheizen und sie würde mich am bevorstehenden Abend mit einer Flut von Geilheit geradezu überschütten. Ich spürte die Gravitation der Lust, den Druck, die Spannung, wie sie sich in den Kontinentalplatten aufbaut und als Beben entlädt, wenn der richtige Moment gekommen ist.

  „Du bist mein Kind, Froonc…“, sie lachte dieses erfrischende Lachen und entzog mir ihre Hand, sie hatte meine Erregung, die Spannung, die sie in mir erzeugte, wahrscheinlich bemerkt und wollte mich nicht weiter vom Fahren ablenken. Vielleicht bewegten sie sogar dieselben Gedanken wie mich, nicht jetzt, später vielleicht, später, wenn es bequemer ist, wenn man sich nebeneinander ausstrecken kann, Mund an Mund, Haut an Haut, Schenkel mit Schenkel verschlungen, wenn Händen keine Grenzen mehr gesetzt sind, wenn niemand zuschauen und man sich hemmungslos hingeben kann, wenn man sich nicht bücken oder verrenken muss, wie auf den engen Sitzen eines Autos des begehrten DDR-Typs „Wartburg“, auf den man vom Tag der Bestellung an fünfzehn Jahre warten musste. Ich bekam ihn eher, er war mein Dienstfahrzeug.

  Der Rüpel in meiner Hose machte mir zu schaffen, ich trug Boxer-Shorts, die ich im Intershop kaufte und die den Nachteil besaßen, dass sie die Latte nicht im Zaume hielten, dasselbe galt für die weit geschnittene Sommerhose, die ich darüber trug. Das Zelt war nicht zu übersehen, aber Helene verlor kein Wort darüber, ebenso wenig gewann ich den Eindruck, dass sie überhaupt bewusst auf meinen Schoß schaute, obwohl sie es gesehen haben muss. So wie sie es kurz zuvor als völlig selbstverständlich bezeichnete, dass ein Mann in meinem Alter hin und wieder mit einer Frau schlafen müsse, sah sie es als offenbar völlig normal an, dass ein Mann einen Steifen bekommt, wenn er von einer Frau gestreichelt wird, die zudem in diesem Moment Ziel und Gegenstand all seiner geheimsten Wünsche ist…. Alle Leseproben>>>

Musik und Artistik an jeder Ecke, viele, deren Namen man nicht kennt, aber einer, der in jedem Jahr ein gern gesehener Gast ist….. Jimmy Kelly

Erinnern Sie sich noch?

Ich erlebte sie zum ersten Mal, noch völlig unbekannt, als Straßenmusiker am Rande eines Volksfestes in Ost-Berlin Ende der 70` er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Wie doch die Zeit vergeht….

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Ebenfalls eine Tradition im Rahmen des Krämerbrückenfestes: Das

New Orleans Music Festival

Was wäre Erfurt ohne sein Blues-Urgestein Jürgen Kerth? In diesem Jahr mit der Nerly Big Band auf der Bühne am Rathausparkplatz. Dazu Bands mit internationalen Stars wie Jan von Klewitz, Saxophon, im Projekt Burger & Accidental Tourists.

Schauen Sie im nächsten Jahr vorbei…..

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Erfurter_Krämerbrückenfest

 

Jun 112016
 
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Ein Tag in Erfurt – Reportage

Bundeswehr und Thüringer Landtag

Die Themen des Tages

 

Tag der Bundeswehr auf dem Erfurter Domplatz

Wir schreiben den elften Juni anno 2016, ein Samstag, der mit einer großen Runde auf den sehr gut ausgebauten Erfurter Radwegen beginnt. Der Kurs wurde bereits im vergangenen Jahr einmal gefahren>>>>>

Da es, wie bereits an anderer Stelle beschrieben, in den Sommermonaten kaum ein Wochenende gibt, an dem nichts los ist, steuern wir heute als erstes Ziel den Domplatz an. Die Bundeswehr veranstaltet einen landesweiten Werbetag und gerade als ich ankomme, wird die Ansprache der zuständigen Bundesministerin auf einer großen Leinwand am Fuße des Doms gezeigt. IT-Spezialisten würden gesucht, so hört man, für eine neue Waffengattung, die den Anforderungen des Cyberkrieges gewachsen sein soll. Hört sich brutal an, ist aber leider bittere Realität….

Nun, eines kann ohne Übertreibung voran gestellt werden, das Interesse war groß und die Atmosphäre erinnerte an ein Volksfest. Es waren mehr Menschen zugegen als am 1. Mai auf Anger und Domplatz insgesamt. Wer sitzt schon nicht gern einmal auf einem Panzer oder steigt in einen SPW hinein? Moderne Technik fasziniert, selbst dann noch, wenn sie zum Zwecke des Tötens hergestellt wurde.

Erich MielkeBuch_und_Filmtipps

Daher lagen „Gut und Böse“, wie immer an solchen Tagen, dicht beieinander….„man wird doch wohl seine Meinung sagen dürfen…?“ Aber ja, darf man, es ist nur immer wieder erstaunlich, dass gerade solche Vertreter, deren geistige Heimat bereits an ihrem Habitus erkennbar ist, vergessen zu haben scheinen, dass dies in den Systemen, denen sie nachtrauern, nicht derart selbstverständlich war, für manche sogar tödlich…..

Wenn der Aufruf „Die Waffen nieder“ an die ganze Welt gerichtet ist und letztere dem folgte, dann ginge mehr als ein Traum in Erfüllung, doch leider ist dem nicht so. Wer sich widerstandslos und Psalme singend, wie einst die Christen im antiken Rom, in den Arenen vor die Löwen und Tiger werfen möchte, an den gerichtet sei die Frage erlaubt, ob wir mit derselben Demut unsere Häupter unter die Schwerte diverser Terroristen legen sollten…. Ach ja, die Ursachen dieser Kriege, Kapitalismus, Waffenexporte, Profit (lesen Sie dazu die Eingangsbemerkungen zu meinem in Arbeit befindlichen Buch>>>>>    / mit der ersten Leseprobe>>>> ), wenn doch die Antworten nur so einfach wären. Einen der linken Demonstranten, dessen Schild die Aufschrift trug: „Und uns schicken sie wieder in alle Welt…“, stellte ich die Frage, wer ihn denn schicke? Er sah mich nur an, eine Antwort erhielt ich nicht.

Kopf
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Während auf dem Domplatz die „Waffen klirrten“, warteten wenige Kilometer weiter Parteien auf die, die ihnen zunehmend den Rücken kehren, anlässlich des

Tag (es) der offenen Tür im Thüringer Landtag

„Früher war hier mehr los“, rief mir ein bekanntes Mitglied der Parte DIE LINKE zu, „aber die sparen uns ja nun alle mehr und mehr kaputt, und der Ramelow…“ Den Satz sprach er nicht zu Ende, aber die Meinung vieler Mitglieder, besonders der „alten Garde“, zu ihrem Ministerpräsidenten ist eindeutig. Dabei spräche doch die Merkel stets davon, wie reich dieses Land sei, fügte er kurz darauf hinzu. Den Unterschied zwischen Reichtum und verteilbarem Reichtum wollte ich ihm nicht erklären, versprach ihm jedoch, per Mail den nachfolgenden Link zu senden –Gerechtigkeit

Früher war hier mehr los, da wurde auch noch etwas mehr geboten als nur die Möglichkeit, sich einmal im Plenarsaal in den Sessel eines MdL zu „fläzen“. Aber alle sind irgend etwas – die SPD – unterwegs in Thüringen, inzwischen so etwas von unterwegs, dass man sie kaum noch erkennen kann. Frau Taubert, Finanzministerin (Bild), mit verschränkten Armen, fast wie Mutti, war die Prominenteste vor Ort, ansonsten wenig Erfolgsaussicht auf einen Sonnenstrahl vom Haupte des großen Erwählten. Irgendwas ist oder will auch die CDU – Thüringen, weiter Denken -, aha, wie weit denn? DIE LINKE indes bastelt an gleichnamigen Ständen an ihrem verwässernden Image – Der Schutzschirm (der Entrechteten) – sein zu wollen. Nur die Grünen sind nicht irgend etwas, jedenfalls steht da nichts, sie sind eben einfach nur grün (man schaue an den linken unteren Bildrand, wo schon einmal die CDU herein schwenkt). Und dann gibt es ja noch ein wenig Blau, eben nur blauer noch als blau (sonst war die CDU doch immer blau – dieses Mal erstaunlich bunt mit gelben Sonnenschirmen), und was sind die nochmal, unterwegs? Weiter denkend? Bastelnd? Alternativ? Gut, Deckel drauf, vielleicht sollte man diesen Tag ja abschaffen, hingehen lohnte jedenfalls nicht…..

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Mai 232016
 
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Der Erfurter Osten

Radtour um Erfurt-Ost

Wenn Sie jemals Erfurt besuchen….

(was sich zu jeder Jahreszeit lohnt) dann sollten Sie entweder Ihr Fahrrad mitbringen oder sich eins ausleihen und unsere schöne Stadt im Inneren wie im Umfeld auf einem gut ausgebauten Radwege-Netz erkunden…., so beginnen alle Beiträge und es ist nicht übertrieben. Egal in welche Richtung Sie auch fahren, Sie erwarten großzügig angelegte Radwege.

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Heute nehmen wir uns den Erfurter Osten vor, der nicht, wie die früheren east-ends der Großstädte mit Tristesse aufwartet, die Zeiten sind, Gott sei Dank, längst vorbei und eine gesündere Umwelt umgibt uns, egal, wo wir uns bewegen, selbst wenn man größere Gewerbegebiete quert. Wie beginnen wie immer in Niedernissa und befahren zunächst einen Streckenabschnitt, den wir bereits von der Tour vor fast genau einem Jahr kennen>>>> An der Einmündung zur B 7, Globus-Markt, wenden wir uns heute gen Osten und benutzen einen Radweg entlang der B 7 Richtung Weimar….

Der Radweg verläuft parallel zur B 7, an deren Nord-Seite sich das größte Erfurter Gewerbegebiet, das Güterverkehrszentrum über mehrere Kilometer erstreckt. Nach etwa 5 km erreichen wir Mönchenholzhausen mit der weithin sichtbaren Rieger-Niederlassung und den ebenso markanten Hochspannungsleitungen, die vom nahe gelegenen Umspannwerk ins Land führen. Darunter ein Abschnitt der örtlich noch immer umkämpften 380 KV-Leitung ins benachbarte Bayern. Am Speicher Hochstedt, der sich, wie man sieht, zum Angler- und Bratwurst-Paradies entwickelte, legen wir eine Rast ein. Der See wurde Anfang der 70`er Jahre aufgestaut und  von der örtlichen LPG (Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft) als Beregnungsspeicher genutzt. Eine Thüringer Rostbratwurst wurde mir leider nicht angeboten.

Buchtipps

Den kleinen Ort Hochstedt mit etwa 300 Einwohnern lassen wir anschließend rechts liegen und wenden uns dem Güterverkehrszentrum zu.

Erfurt als wichtiger Verkehrsknotenpunkt in der Mitte Europas,  Autobahn und Schiene, entwickelte sich zum Logistik-Standort großer Handels- und Versandunternehmen. Das Gute: Arbeitsplätze, das weniger Gute: Billiglöhne und eine Ungewissheit, wann die Karawane weiter zieht? Nach Querung des GVZ erreichen wir den Ortsteil Vieselbach – früher ärgerten wir die Vieselbacher gern mit dem Namen „Vieh-Eselbach“ – am alten Bahnhof, der nur noch ein „Haltepunkt“ an einer der ältesten und bedeutendsten Bahnstrecken Deutschlands ist. In Bälde wird hier etwas mehr Ruhe einkehren, da nur zwei km weiter die neue ICE-Strecke von München nach Berlin verläuft, nicht nur an Vieselbach vorbei, sondern ebenso am Klassiker-Dorf Weimar, was dort lange Zeit für Empörung sorgte. Der Viadukt, 1846 erbaut, kündet vom Alter dieser Bahnverbindung. Durch eine fast unberührt erscheinende Auenlandschaft legen wir einen Abstecher nach Wallichen ein.

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Hier stand einst ein Rittergut, das von einem privaten Käufer vor wenigen Jahren abgerissen wurde. Einige der wohl aus dem Hochmittelalter stammenden Natursteine wanderten seinerzeit in meine Trockenmauer im Garten, wo nun ein kleiner Teil des historischen Gebäudes weiter lebt. Auf der Ortsverbindungsstraße geht es weiter nach Kleinmölsen…….

…dessen Dorfkirche sich hinter uralten Linden versteckt. Über Töttleben erreichen wir auf einem gut ausgebauten Radweg den Ortsteil Kerspleben, dessen Kirche mit ihrem Zinnen-Turm angelsächsisches Flair vermittelt. Da mit dem Ringelberg die östliche Stadtgrenze Erfurts und der weithin bekannte Hofladen im  Marienhof  nicht mehr weit entfernt sind, verzichte ich auf eine Einkehr im Gasthaus „Hohenzollern“. Aber leider war der Hofladen bereits geschlossen und die Teilnehmer an einem Wettbewerb in der „1. Deutschen Grill & BBQ Schule“ brutzelten leider nur für den Eigenbedarf. Aber es geht jetzt zum Stadtzentrum nur noch bergab, so dass der knurrende Magen nicht mehr all zu lange warten muss. Im Stadtzentrum wartete noch eine kleine Überraschung auf:

Die Partei „Die PARTEI“ veranstaltete in Erfurt ihren Bundesparteitag und beglückte die Erfurter mit einer lautstarken Demonstration durch die Innenstadt. Wer seine Zeit mit einem Blick in das Parteiprogramm verschwenden möchte, kann das hier gern tun. 15:00 Uhr zurück am Start-Ort zeigt der Tacho, nach ein paar kleinen Umwegen und Abstechern, knapp 50 km an. Eine Trainingsrunde für die noch kommenden, etwas längeren Strecken. Es warten noch einige Abschnitte bekannter Thüringer Radwege, die bisher befahrenen können Sie hier kennen lernen>>>>>

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Mai 012016
 
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Sandro Witt und der 1. Mai

oder wie man versucht, Ereignisse bedeutender zu reden als sie wirklich sind….

Erfurter Impressionen am 1. Mai 2016

Im vergangenen Jahr gab es in diesem Blog bereits einen Bericht über den 1. Mai 2015 in Erfurt (wie er sich wohl auch in anderen Städten abspielt). Auf ein in Instagram veröffentlichtes Foto reagierte kein Geringerer als Sandro Witt, seines Zeichens DGB-Vize Hessen-Thüringen und Ex stellvertretender Landesvorsitzender der Partei DIE LINKE (er bellt gern), mit Empörung, die Fotos seien am Vormittag vor dem Eintreffen der Demo auf dem Erfurter Anger entstanden (zum Vergrößern Bild klicken).

Dabei war der Beitrag nicht einmal besonders kritisch, nur nachdenklich und vielleicht sogar ein wenig nostalgisch, aber….. Herr Witt, der gern auch einmal anderen den Mund verbietet, meinte bekanntgeben zu müssen, der Anger sei sehr gut gefüllt gewesen. Nun gut, die Eindrücke diesen Jahres sind nicht wesentlich besser, warum wohl? Aber immer der Reihe nach…..

Wenigstens die Traditionen werden in einigen Orten und Ortsteilen gewahrt, wie am Vorabend in Windischholzhausen, wo es (man höre und staune!) den halben Liter Bier für zwei und die Bratwurst für 1,70 EURO gab. Auf dem Weg zum Anger gegen Mittag die ewig Gestrigen, die sich, in überschaubarer Zahl, hinter dem Bahnhof versammelten. Der Tag, der zum Tag der Minimalien herab gekommen zu sein scheint, in diesem Falle Gott lob…. Zumindest war rund um das Stadtzentrum mehr Polizei als Demonstranten versammelt…, darin der Tag der Maximalien….???

Was tut man, wenn Biertischgarnituren nur wenig besetzt sind? Ganz einfach, man stellt weniger auf! Ja, Herr Witt, neben einzelnen Passanten, die wohl eher zufällig den Anger überqueren, wenig zu sehen außer Standpersonal und denen, die immer da sind. Während sich im letzten Jahr noch die Landespolitik in den ersten Erfolgen von Rot-Rot-Grün – r2g – sonnte (jedenfalls sprach man von solchen), war an diesem 1. Mai die Lokalpolitik vor Ort. Karola Stange (links, wie es sich gehört, MdL DIE LINKE) war die Einzige, die ich kannte, der zweite Herr von Rechts, Kreisvorsitzender der SPD (sein Name fällt mir gerade nicht ein, aber das ist eher unerheblich, da er ohnehin nichts zu sagen hat und in seinen Ausführungen ein wenig holprig klang). UN NU? In diesen Lettern im besten „Erfurtsch“ stellt sich das neue Erfurter Satire-Magazin vor, erscheint einmal im Quartal für 7 EURO…. UN NU, Herr Witt? Für wen spielte eigentlich die Band?

Reportagen Frank C. Mey

Es ist noch nicht all zu lange her, als Ausreden dafür her halten mussten, warum die Besucherzahlen am 1. Mai stetig abnahmen. Hier die wichtigsten aus meiner persönlichen Sammlung:

1. Allgemeine Ausreden
War das Wetter zu gut, blieben die Menschen, je nach Status und Möglichkeiten, lieber zum Sonnen auf ihren Balkonen, in ihren Kleingärten oder nutzten den freien Tag für Ausflüge in die Umgebung der Landeshauptstadt.
War das Wetter zu schlecht blieb man lieber zu Hause, wer wollte schon im Regen stehen?

2. Spezielle Ausreden
Fiel der erste Mai auf einen Freitag oder Montag, nutzten viele das verlängerte Wochenende für Kurzurlaube (die Frage, ob die vielen Arbeitslosen sich das überhaupt leisten können, blieb dabei in der Regel unbeantwortet, ach ja und im Übrigen ist der 1. Mai  schließlich nicht der Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen sondern der der Werktätigen und für die Langzeitarbeitslosen interessierte man sich ohnehin kaum, die sind in der Regel keine Mitglieder und zahlen in Folge dessen keine Beiträge).
Fiel der 1. Mai auf einen Donnerstag oder Dienstag, traf das eben genannte erst recht zu, da man den Brückentag für eine etwas längeren Kurzurlaub nutzte (die Klammerfrage des ersten Absatzes gilt hier ebenfalls).
Bleibt als Wochentag noch der Mittwoch. Ein freier Tag mitten in der Woche, den nutzt man doch lieber zum Ausschlafen oder, wer genügend Urlaubstage hat, zu einem Wochenurlaub auf Mallorca. Die, die noch ein schlechtes oder überhaupt ein Gewissen haben, wie z. B: „Gäbe es den 1. Mai nicht, müssten wir heute arbeiten. Wir sind dankbar, dass es diesen Feiertag gibt, also schauen wir einmal am Anger vorbei….“ gehen noch hin. Ob die Besucherzahlen an solchen „Mittwochs-Feiertagen“ über dem Durchschnitt lagen, darüber gibt es leider keine Statistiken.
Fiel der erste Mai auf einen Samstag oder Sonntag, wurden in der Regel die allgemeinen Ausreden gemäß Tz. 1 bemüht. Hinzu kommt, dass die mit dem schlechten Gewissen, die sich Mittwochs mit selbigem quälten, nun völlig frei von Selbstvorwürfen zu Hause blieben, da es sich ohnehin um arbeitsfreie Tage handelt.

Vielleicht sollten sich die Verantwortlichen etwas einfallen lassen, man könnte den Tag mit einem beliebten Event kombinieren? Jedenfalls waren beim 23. Erfurter Enten-Rennen, trotz spät-winterlicher Kälte, wesentlich mehr Menschen auf den Beinen…..

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Während sich auf dem Anger einige Funktionäre den Kopf darüber zerbrachen, wie man den faulenden Kapitalismus nun endlich zu Boden werfen könnte, zeigte letzterer auf dem Domplatz, der ein wenig besser besucht war, anlässlich des alljährlich dort veranstalteten Familientages, seine Innovationskraft, die bislang von keinem anderen System erreicht wurde. Die Fa. Stil stellte ihre Stapler vor:

Wer Lust auf Gaumenkitzel verspürte, der konnte am Hirschgarten vorbeischauen, wo der „Dubliner“ in gediegenem Ambiente seine Whisky-Tage feierte. Zu dieser Zeit, gegen 14:00 Uhr noch wenig besucht, die Whisky-Trinker frönen wahrscheinlich lieber erst am Abend ihrem Laster….

Ein Geheimtipp an solchen Tagen (und anderen) ist immer die Engelsburg (im Moment in Betreibernöten, aber das wird schon wieder). Der Weg dahin führt durch Venedig, vorbei am neuen „Augustiner“, wo man sich lieber sonnt, als sich auf dem Anger zu langweilen.

Und eines sei noch hinzugefügt: Die Band in der E-Burg war einsame Spitze.

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Apr 252016
 
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Buch- und Filmtipps

Lesen bildet

Übersicht der Lesetipps in diesem Blog

Hier finden Sie in zeitlicher Reihenfolge eine Übersicht zu den Buch- und Filmtipps in diesem Blog. Die neusten Beiträge stehen immer oben. Ich wünsche Ihnen einen erholsamen Lese-Spaß.

Besuchen Sie doch gelegentlich meine Reportagen>>>>>

The Green Mile Buch- und Filmtipp „The Green Mile“ –  mit Trailer – von Stephen King und in der Verfilmung mit Tom Hanks – „Ich bin müde, Boss, müde immer unterwegs zu sein, einsam und verlassen. Müde, niemals einen Freund zu haben…. Zum Beitrag>>>>>
Der_Marsch Filmtipp „Der Marsch“ –  mit Trailer – THE MARCH – Der Marsch -wurde 1990 produziert und galt seinerzeit als düstere Zukunftsvision. Nur 25 Jahre später sind die Geschehnisse dieses Films von unserer Realität eingeholt worden…. Zum Beitrag>>>>>
Erich_Mielke Ich.Erich Mielke –  Die traurige Figur eines Stalinisten –  Die Banalität der Macht zeigte sich bei Erich Mielke am Frühstückstisch. Die Sekretärinnen des gefürchteten Ministers für Staatssicherheit…. weiter>>> Dazu der passende Film  „Damals in der DDR“Zum Beitrag>>>>

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Astrid_Lindgren Astrid Lindgren – „Die Menschheit hat den Verstand verloren“ – Unterhaltsame Erinnerungen an die Zeit vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg der mit Pippi Langstrumpf weltbekannt gewordenen Autorin. Dazu der passende Film  „Der Gulag“Zum Beitrag>>>>
Der Turm  Uwe Tellkamp: „Der Turm“ – Wenn in Zukunft einer wissen will, wie es denn wirklich gewesen ist in der späten DDR, sollte man ihm rasch und entschlossen den neuen Roman von Uwe Tellkamp in die Hand drücken…. Dazu der unvergessene Film „Der Turm“  Zum Beitrag>>>>
Flucht Armin Nassehi und Peter Felixberger: „Kursbuch 183“ Wohin flüchten? – War das 20. Jahrhundert das Jahrhundert der Lager, wird das 21. Jahrhundert womöglich das Jahrhundert der Flucht….. Dazu der unvergessene Film „Die Flucht“  Zum Beitrag>>>>
Reportagen Frank C. Mey
seltsame_Orte Alastair Bonnett: „Die seltsamsten Orte der Welt“ – Spätestens seit Google Earth ist die Welt bis in den letzten Winkel erforscht und vermessen. Es gibt keine unbekannten Orte mehr, keine unberührten Eilande, nichts mehr zu entdecken – oder etwa doch?    Zum Beitrag>>>>
Das_andere_Berlin Robert Beachy – „Das andere Berlin“ – Das Buch zeigt, dass Deutschland einmal Vorreiter gewesen ist. Heute erscheint die Bundesrepublik innerhalb der westlichen Welt eher abgehängt.. Dazu der passende Film – in Erinnerung „Philadelphia“Zum Beitrag>>>>

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Omar Sharif Zur Erinnerung an Omar Sharif (+10. Juli 2015) „Doktor Schiwago“ als Buch von Boris Pasternak und als Film, Regie: David Lean – Zum Beitrag>>>
poet  Andrea Camillieri „Das Spiel des Poeten“ – Ein greises Geschwisterpaar in religiösem Wahn, das Schüsse abfeuert, sobald jemand sich der Wohnung nähert. Eine massakrierte ….. Zum Beitrag>>>
motel13  Der passende Film: „Motel Room 13“ – mit Robert de Niro – Zum Beitrag>>>>>
Ukraine  „Testfall Ukraine“ – Europa und seine Werte – Man lese nur die Beiträge der russischen Intellektuellen in diesem Band, die sich mit der repressiv-populistischen und imperialen Politik Russlands kritisch befassen……  Zum Beitrag>>>

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Apr 192016
 
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Stephen King

The Green Mile

Buch- und Filmtipp

Lesen Sie auch meine Reportagen in und um Erfurt>>>>>

Das Buch

Stephen King – „The Green Mile“, vor einiger Zeit geschenkt bekommen und in das Bücherregal gestellt. Es stand noch Anderes zum Lesen an…., und dann vergessen…. Bis es vor einigen Wochen der Zufall wollte, dass im Nachtprogramm eines öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders der gleichnamige Film mit keinem Geringeren als Oscar-Preisträger Tom Hanks in der Hauptrolle lief, bis nach zwei Uhr nachts. „Was, den kennst Du noch nicht?“ fragte mich mein schlechtes Gewissen, „nein, den kenne ich noch nichts, man kann ja nicht jeden Film kennen“, verteidigte ich mich, „aber nach diesem Top-besetzten und über alles beeindruckenden Film, werde ich mir bereits morgen das Buch zur Hand nehmen….“ Die Reihenfolge war zufällig aber goldrichtig, sagt man doch häufig, wenn man zuerst das Buch las und später den Film sieht: „Der Film enttäuschte mich…“ In diesem Falle kann ich nur feststellen, man muss es lesen und sehen!

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Lesermeinung: ….Es handelt sich hierbei um eine moderne Jesus-Geschichte (John Coffey = J. C. = Jesus Christus), bei der man sieht, das es wohl auch in der neueren Zeit möglich sein könnte, das gerade der Gute auf den elektrischen Stuhl muss.
John Coffey ist der Inbegriff des Guten, der einfach nur den Menschen helfen wollte und deshalb verurteilt wurde (J. Seibold).

Kurz zuvor las ich noch den jüngsten Bericht von amnesty international über verhängte und vollstreckte Todesurteile im Jahre 2015. In den USA wurden 28 Todesurteile vollstreckt, sieben weniger als im Vorjahr, wenn man aber, wie im Film dargestellt, die Qualen sieht, die ein Verurteilter erleiden muss, dann ist jede Vollstreckung eine solche zuviel, egal welche Methode angewendet wird. Und bleiben wir bei den USA: Statistiken seit der Wiedereinführung der Todesstrafe im Jahre 1976 besagen, dass ca. 10 % auf Justizirrtümern beruhen, also jeder zehnte unschuldig ist. John Coffey (im Film von Michael Clarke Duncan gespielt) wird am Ende hingerichtet und seine Geschichte, die, wie der Leser oben sehr richtig feststellt, an den Leidens-Gang Jesus Christus` erinnert, steht stellvertretend für alle, die, ob schuldig oder nicht, auf eine solch bestialische Weise um ihr Leben gebracht werden. Dies ist der größten und ältesten, modernen Demokratie nur unwürdig.

Der Film

mit Tom Hanks, David MorseMichael Clarke Duncan, Regie: Frank Arpad Darabont

John Coffey zwei Tage vor seiner Hinrichtung: „Ich bin müde, Boss. Müde immer unterwegs zu sein, einsam und verlassen. Müde niemals einen Freund zu haben, der mir sagt, wohin wir gehen, woher wir kommen und warum. Am meisten müde bin ich, Menschen zu sehen, die hässlich zueinander sind.“
Oscar-Preisträger Tom Hanks ist der Star in diesem ergreifenden Film über einen Mann, der in den 1930er Jahren zum Tode verurteilt wurde und heilende Kräfte hat. Als die Gefängniswärter seine besonderen Fähigkeiten entdecken, bekommen sie moralische Bedenken. Die Fabel von Stephen King hat Regisseur Frank Darabont wunderbar in Szene gesetzt. In weiteren Rollen: Sam Rockwell, Bonnie Hunt, Patricia Clarkson und Michael Clark Duncan.

„The Green Mile“ als Roman und Film bei Amazon – und mehr von Stephen King

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Mrz 202016
 
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23. Erfurter Entenrennen Kult

20. März 2016 – Impressionen

Reportage die Enten sind wieder los in unserer schönen Stadt

Übersicht aller Reportagen>>>>>

Sonntag morgen, 08:00 Uhr, mitten in der Nacht für einen Sonntag, astronomischer und somit kalendarischer Frühlingsanfang, grauer Himmel, das Thermometer zeigt 4 Grad C, Frühlingsgefühle sehen anders aus, wobei die meinen bereits wenige Tage vor Weihnachten begannen, als der Studenten-Rasen im Garten zu blühen begann, den ganzen, so genannten, Winter über…. Normalerweise noch einmal herumdrehen, weiterschlafen…. ABER!!! DAS ERFURTER ENTENRENNEN – ein Highlight in der Stadt. Auto bleibt stehen, trotz spätwinterlicher Themperaturen, ab Frühjahr ist Fahrrad angesagt. Es weht ein leichter Nord-Ost-Wind, gefühlte Minus-Grade, auf dem Rad noch ein paar weniger….. Hier sind die Sieger>>>>

Traditionell startet das Rennen 11:00 Uhr im Luisenpark, Ziel ist die weltweit bekannte und nördlich der Alpen einzigartige Krämerbrücke (Bilder vom Krämerbrückenfest 2015). Nach Angabe des Veranstalters, Erfurter City Management, sind mehr als 6.000 Enten am Start, also wahrlich ein Massen-Rennen. Letzteres betrifft ebenso die Zahl der anwesenden „Enten-Trainer“ und Zuschauer, von denen sich mehrere Tausend  bereits im Luisenpark versammeln, während andere den Lauf der Gera bis zum Ziel hin säumen, mehr als 20.000 ist wahrscheinlich konservativ geschätzt. Wenigstens sind es mehr als auf den Rängen des Steigerwaldstadions, wo sich am heutigen Tag der FC Rot-Weiß Erfurt gegen den Chemnitzer FC mit einem „gelungenen“ 0:2 wieder etwas näher an die Abstiegsplätze heran „Kämpfte  und noch wesentlich mehr, als solch traditionelle Tage wie der 1. Mai auf die Beine bringen (1. Mai 2015 in Erfurt), ein wahrhaftiger Kult!

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Eine gute Stunde geht es auf der Gera durch die bevölkerte Erfurter Altstadt, entlang schick sanierter Häuser, vorbei an urigen Altstadt-Kneipen, in denen sich immer ein Besuch lohnt. Für die traditionsbeladene Karthäuser Mühle gab es allerdings keine Rettung, sie wurde vor einiger Zeit abgerissen.

Geradezu planmäßig, wenn man sich am Zeitplan richtet, trifft gegen 12:15 Uhr die Siegerin ein, abgekämpft erreicht sie die Ziellinie, dank einer fulminanten Leistung fast drei Minuten vor den Verfolgern und mehr als fünf Minuten vor dem Hauptfeld. Na wenn hier mal kein Doping im Spiel war???? Die Siegerehrung findet später auf dem Anger statt, ohne mich…, brrrr, es war mir ganz einfach zu kalt! Aber wenigstens gab es Glühwein, zum Wetter passend. Hier sind die Sieger>>>>

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