Buga 2021 Erfurt – Erfolg oder Millionengrab?

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Hoffen wir das Beste, lieber Leser

Die Buga 2021 in Erfurt – Ein Erfolg

Die Buga 2021 nun endlich dort, wo sie schon lange hingehört – In die deutsche Traditionsstadt des Gartenbaus schlechthin – Erfurt …

Die Buga – Bundesgartenschau

Zunächst möchte ich mich für die nicht Gender gerechte zweite Überschrift entschuldigen, liebe Lerer*innen, „Hoffen wir das Beste, lieber Leser“, ein alter Sinnspruch, den man durchaus erhalten sollte, selbst dann noch, wenn Gender gerechte Sprache in Deutschland, ginge es nach den Grünen, zur Staatsdoktrin erhoben werden sollte. In einem Artikel im Jahre 2002, im Vorfeld der damaligen Bundestagswahl, wandelte ich einen Hilferuf russischer Bauern im Hochmittelalter auf die seinerzeit aktuelle Situation um: „Gott schütze uns vor den Tataren und vor einem Schnee-Gestoiber aus München“. Nun, vielleicht sollte man mit den Grünen etwas freundlicher umgehen.

Die Buga 2021 in Erfurt
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Zum Vergrößern anklicken

Ein Artikel der TA vom letzten Wochenende, demzufolge der Ministerpräsident des Freistaats Thüringen gemeinsam mit dem Erfurter Oberbürgermeister eine Radtour zu einem fertiggestellten Abschnitt des Buga-Geländes unternommen haben soll, bewog mich dazu, diesen ersten wirklich warmen Frühlingstag auf den Spuren unserer beiden Freistaats- und Stadtoberhäupter zu verbringen. Vermutlich werden sie denselben Weg eingeschlagen haben (falls sie nicht erst, wie mitunter üblich, 100 Meter vor dem Ziel ihre Dienst-Karosse gegen das Rad getauscht haben), und wenn ja, bleibt zu hoffen, dass man beiden keine Binde vor die Augen legte, weil man überwiegend dem hier links abgebildeten Plakat begegnet.
An dieser Stelle ein paar Sätze über die Geschichte der Buga zu schreiben, möchte ich mir aus Platzgründen ersparen, dazu steht genug im Internet nachzulesen, z. B. hier>>>

Buga-Gelände in Erfurt

Vor den Nörgeleien das Gute, es hat sich einiges verändert in Erfurt, zum Guten natürlich. Ich kenne den Petersberg noch aus tiefsten DDR-Zeiten, weil ich da oben ein paar Jahre gearbeitet habe, überwiegend zugeschüttete Festungsanlagen, marode Gebäude, Dreck wo man hinschaute. Ebenso die Gera-Aue, sofern überhaupt als Aue zu bezeichnen, außer ein paar Aufhübschungen im nahen Umfeld der Plattenbauten war nichts passiert, verwildertes, halb sumpfiges Land, Wildwuchs an den Ufern, mit der Wende kamen Industriebrachen dazu. Hier wie da wurde bereits nach dem Mauerfall begonnen, aufzuräumen, daher sind die Voraussetzungen günstig.
Die EGA lasse ich weg, dort stimmt ohnehin so gut wie alles, im Erfurter Garten, wir beginnen am:

Petersberg

Mit 231 Meter über NN die höchste Erhebung im inneren Stadtgebiet. Königspfalz der Franken, später Benediktiner-Kloster mit der Peterskirche im Zentrum. In der Pfalz weilten mehrere deutsche Könige und Kaiser. Die kurmainzische Besatzung baute den Berg zur Festung um, die später von Napoleon genutzt und nach dem Wiener Kongress 1815, als Erfurt an Preußen fiel, von den Preußen in der bis heute erhaltenen Form ausgebaut wurde. Da war an Buga noch nicht zu denken … Mehr zur Geschichte des Petersbergs>>>

Eine einzige Baustelle, allein zur Erinnerung, die Buga soll am 23. April eröffnet werden, es bleiben 24 Tage, Wochenenden und Feiertage mitgerechnet. Der Übergang zur Martinsbastion und die Freiflächengestaltung auf dem Petersberg erwecken nicht den Eindruck, dass am Eröffnungstag alles fertiggestellt sein wird. Baumkronenpfad = Fehlanzeige, vom Hick Hack um die Defensionskaserne, dem Schandfleck, wie auf dem zweiten Bild zu sehen, nicht zu reden. Gründe: von mangelnder Entschlossenheit bis Baum-Ideologen alles dabei.
Nicht anders das Bild im Nordpark, die zweite Station der kurzen Tagestour.

Gera-Aue

Kurz darauf der erste Lichtblick, der Rieth-Abschnitt der Gera, direkt im Anschluss an die neue Brücke am Pappelstieg. Ich war insofern überrascht, weil ich das Foto in der TA vom letzten Wochenende (Besuch des MP Thüringen und OB Erfurt) woanders verortet hatte, nämlich dort, wo einst das Heizkraftwerk stand und die Gera in ein neues Bett geleitet wurde. Eine Terrassenanlage am Westufer. Gab es im letzten Jahr nicht einmal eine Überlegung für einen Stadtstrand? Andere Städte an anderen Flüssen besitzen so etwas bereits, wie zum Beispiel Freyburg an der Unstrut, bereits mit dem Rad besucht, hier der Bericht>>>
Oder Rudolstadt an der Saale, Bericht vom Saaleradweg>>>

Ein Schmuckstück auf dem Gelände der Buga, eines, das sogar fertig geworden ist, vor Eröffnung. Einstige Wildnis unter dem Gestank des alten Klärwerks. Daneben eine Sportanlage mit Kneipe, da ist doch alles vorhanden. Es muss ja nicht gleich ein Ballermann werden wie in Rudolstadt. Auf der Rückfahrt traf ich einen alten bekannten. „Hoffentlich werden die Erfurter das Gelände annehmen und pfleglich behandeln“, sein Wunsch, dem man sich nur anschließen kann.

Gera-Aue Nord

Weiter Richtung Norden, vorbei an der neuen Riethbrücke, die Radrennbahn im Hintergrund, eine Baustelle an der anderen. Höhe Moskauer Platz eine Parkanlage mit Teich, eine Animation war erst kürzlich in der TA zu sehen, eine Brücke ist bereits zu erkennen, ansonsten Buga-Baustelle, dasselbe in Gispersleben.
Die Eröffnung der Buga soll virtuell stattfinden, da laufen keine neugierigen Filmteams durch die Gegend, und der Herr Bundespräsident, wenig geliebt, ob real oder virtuell, ein Partei-Präsident eben, dem noch die Kacke aus der Schröder-Ära an den Stiefeln klebt. Er wird lächeln und die Beteiligten loben, und die werden sich darüber freuen, danach wird alles so weitergehen wie gehabt. Hätte man die Buga nicht lieber um ein Jahr verschieben sollen?

Die Buga verschieben?

Eine rein rhetorische Frage, der Zug scheint abgefahren zu sein. Dazu hätte es vielleicht eines entschlossenen Stadtoberhaupts bedurft. Die Fußball EM wurde verschoben, die Olympiade und noch so einiges mehr. In Japan streitet man heftig über eine weitere Verschiebung der Olympischen Spiele. Keiner weiß, wie lange wir noch mit der Pandemie zu tun haben werden, erst gestern erhielt die Impfkampagne einen weiteren Dämpfer und die nächsten Mutationen warten bereits. Wenn die kalkulierten Besucher nicht kommen, erlebt die Stadt das nächste Millionengrab. Die baulichen Anlagen, und genau die sind es, die das Geld verschlingen, stehen auch im nächsten Jahr noch, und vor allem werden sie bis dahin fertig sein. Die Stadt musste kräftig ko-finanzieren und ein Besucherstrom hätte nicht allein Tickets gekauft, sondern Steuern aus Handel, Gastronomie und Hotellerie in die Kassen gespült. Da zählen jeder Tag und jede Nacht, die in der Rechnung fehlen.
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Glück oder Pech für den OB?

Einst fragte ihn jemand, wie lange er denn OB zu bleiben gedenke, die Antwort war, wenigstens so lange bis er die Buga eröffnen werde. Das hätte ja vielleicht etwas Gutes werden können in der Amtszeit Bausewein, vielleicht? Ansonsten blieb er eher glücklos. Am Beginn der Amtszeit die Umsetzung einer bereits vorher stattgefundenen Bürgerbefragung, die angesichts der geringen Beteiligung den Namen nicht verdiente. Im Ergebnis ein städtebaulicher Faux Pas ohne Gleichen Namens Hirschgarten. Zugegeben, die untaugliche Planung war ein Totschlags-Argument, doch es gab andere Vorschläge. Ein noch amtsfrischer Ruge hätte den Bürgerwillen, der gar keiner war, vielleicht ignoriert.
Es folgte die Provinzposse mit dem Willy-Brandt-Denkmal, während derer der OB meist schwieg. als nächstes die Arena, für die sich kein privater Investor fand, weil nicht wirtschaftlich zu betreiben. Hier wäre eine Bürgerbefragung von Nöten gewesen, aber man belog den Bürger lieber. Und nun die Buga, Ausgang ungewiss …, liebe Leser*innen, hoffen wir das Beste.

Da fehlt noch einer

Ach ja, weil ich ihn am Anfang erwähnte, der Herr Ramelow, was wird wohl aus ihm werden, wenn? Ja, wenn? Die spannende Preisfrage: wer wird Spitzenkandidat*in der Partei DIE LINKE zur Bundestagswahl 2021? Henning-Welsow wohl kaum, die noch extrem linkere Dame aus Hessen? Da wird es wohl nichts mit der Zweistelligkeit, vielleicht doch ER?>>>

Update 25.04.2021

Die BUGA ist eröffnet, wie geplant am 23. April, ohne Bundespräsident, wegen Corona, wie man aus dem Bundespräsidialamt verlauten ließ. Man werde den Besuch zu geeigneter Gelegenheit nachholen. Mit etwas schlechtem Willen könnte man die Absage Steinmeiers als Missbilligung verstehen, nun denn, wie dem auch sei.
Die Thüringer Allgemeine schwärmt in ihrer Wochenendausgabe in höchsten Tönen: „… die Menschen staunen …“, Frank Karmeyer verharmlost: „… wie wohl immer bei der Buga, vorn kommen die ersten Besucher, hinten fahren die letzten Handwerker aus der Wirtschaftsausfahrt.“ Hätte er sich die Mühe gemacht, alle Standorte ab zufahren, wäre ihm aufgefallen, dass die Handwerker noch lange nicht abgefahren sind. O. k. dachte ich mir am Sonntagmorgen, trotz kaltem Windes, wiederhole noch einmal den Kurs von vor drei Wochen (Artikel oben) für eine

2. Buga-Runde

Die EGA ließ ich weg wie bei der ersten, aus demselben Grunde, dafür fuhr ich durch die Meister-Eckehart-Straße, Grund, ein am Samstag auf Facebook gezeigter Beitrag der TA und ein Video über eine endlos lang erscheinende Schlange an einem Testzentrum. Ebenso endlos die Kommentare der auf Facebook geballt vorhandenen Dummheit und Ignoranz. Eine Userin schreibt: „Sollen sich doch die Verrückten testen lassen, damit die Inzidenzwerte immer weiter steigen …“ Wie verbiestert müssen Menschen denn sein, die so etwas schreiben? Obgleich verständlich vor dem Hintergrund zunehmender Behördenwillkür in diesem Land, da fällt es immer schwerer, zwischen Notwendigem und Überzogenem zu unterscheiden, selbst für die, die noch über ein Quäntchen Beurteilungsvermögen verfügen. Und man sehe und staune – Testcenter Sonntag geöffnet! Leider klemmt bei der Einrichtung weiterer Test-Kapazitäten wieder einmal die Säge, wie so oft in dieser Stadt.

Petersberg nach Nord

Der Übergang zur Martinsbastion – Baustelle, dafür ist der Petersberg fertig oder sagen wir ziemlich, lässt man das Trauerspiel Baumkronen-Pfad und Defensionskaserne außen vor. Man kommt leider nur bis auf das Aussichtsplateau, alle anderen Bereiche gesperrt, auch die Außenflächen – Eintritt nur mit Ticket.
Weiter zum Nordpark – Baustelle, dafür ist der Gera-Radweg ab Rieth in der alten Trassierung wieder befahrbar. Das kleine Handycap an der Warschauer Str. darf man in Kauf nehmen, der Übergang noch nicht fertig. Ende allerdings an der neuen Brücke über die Straße der Nationen, der Anschluss an der Nordseite befindet sich noch im Bau und somit die Zufahrt zum See-Projekt, das ebenfalls noch nicht fertiggestellt ist (obgleich der MDR in der vergangenen Woche etwas anderes berichtete – Lügenpresse sagen die Anderen).
Weiter durch die großzügig angelegten Parkanlagen vor Gispersleben, vorbei an einer der Energiebrücken, eine Spiegelinstallation, über die sich ein Leser in der Wochenend-TA aufregte. Er habe zusehen müssen, wie ein Vogel gegen einen der Spiegel geflogen und anschließend in den Fluss gestürzt sei. Wenn man sonst nichts zu bemeckern hat? Hier folgt der nächste und letzte Bauzaun.
Meckerei beiseite, in der Tat wurde die Stadt reicher, bereits jetzt, wenn auch noch nicht alles fertiggestellt wurde. Bleibt zu hoffen, dass Erfurter und Gäste die Anlagen pfleglich behandeln, besonders nach Ende der Buga. Warum man die nicht verschoben hat, erschließt sich mir dennoch nicht. Jeder Tag, an dem der Besucherstrom ausbleibt, fehlt in der Tilgungsbilanz und belastet den ohnehin gebeutelten Haushalt. Ganz abgesehen davon, dass Hotellerie, Gastronomie und Handel ebenfalls jeder Gast, der die Stadt nicht besucht, fehlen wird. Ob man das nach Ende des Lockdowns noch aufholen wird? In diesem Sinne …

Update 08.05.2021

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Der Auen-See

Eine Notiz in der Thüringer Allgemeinen bewog mich, auch aufgrund des sonnigen Wetters, zu einem weiteren Abstecher in die Gera-Aue, am Tag zuvor sei der „Auen-See“ der Öffentlichkeit übergeben worden, eines der BUGA-Higlights, die bislang noch ausstanden. Das ist mir auch ein Update wert. Eine wunderschöne Anlage, noch jungfräulich im Äußeren, doch wird sich das bald ändern. Dasselbe gilt für das Café am See. Ob die Bewohner der angrenzenden Plattenbauten sich je hätten träumen lassen, in einem Haus mit Seeblick zu wohnen? Zum Glück ist das Gelände bebaut und bietet keinen Spielraum für Grundstücksspekulanten, noch nicht, irgendwann werden die Häuser abgerissen, aber dann …

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Wasserkraftwerk

Davor, ebenfalls seit kurzer Zeit fertiggestellt, das „Erfurter Wasserkraftwerk“. Nicht mehr benötigtes Trinkwasser aus der Schmalwasser-Talsperre, das früher für die Versorgung der Stadt Erfurt und eines Teils des Umlands nötig war, wird über die Turbine geleitet und erzeugt Strom. Die Schmalwassertalsperre, was war das für ein Hauen und Stechen im Thüringer Landtag kurz nach der Wende, Baustopp oder Weiterbau? Man wusste damals schon, dass der Trinkwasserbedarf zurückgehen würde, dennoch wurde die Fertigstellung entschieden. Nun erfüllt sie noch einen Zweck die Talsperre, es werden drei Stromturbinen angetrieben, die erste am Auslauf, die zweite in Gothe, die dritte und letzte in Erfurt. Insgesamt werden pro Jahr 11 Mio Kwh produziert, der Strombedarf von 5.000 Zwei-Personen-Haushalten, immerhin. Das ausströmende Wasser speist den Auen-See.

Update 24.05.2021

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Waldspielplatz

Pfingstmontag, das Wetter einen Tick besser als die Tage davor, weniger Wind, dafür mehr Sonne und ein paar Grad wärmer, bestes Wetter, eine Runde mit dem Rad zu fahren.
Die TA hatte am vergangenen Samstag über die Eröffnung eines weiteren BUGA-Abschnitts berichtet, der Waldspielplatz im Nordpark, daneben der komplett neu hergestellte Skaterpark (ein Stück weiter gab es schon einmal eine kleinere Anlage). Bis auf ein kleineres, noch eingezäuntes Teilstück, ist nunmehr auch der Nordpark wieder komplett begehbar.

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Skaterpark

Die Anlage, einst geplant vom Erfurter Gartendirektor Max Bromme, für die Menschen aus dem „Blechbüchsenviertel“, erbaut ab 1913, steht unter Denkmalschutz. Am selben Tag eine Pressemitteilung, die Stadt erwarte am Pfingstmontag den 100.000 BUGA-Besucher, viel oder wenig? Kann ich leider nicht beurteilen, also BUGA – doch nicht Millionengrab? Gebs Gott, dass die EVAG-Ticketpreise, Strompreise und alle möglichen Gebühren nicht schon wieder angehoben werden. Im Bündnis mit steigenden Mieten würde dann irgendwann auch Erfurt zum Luxus-Wohnquartier …


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Hank Hennings tänzelt ungeduldig vor dem Kaffeeautomaten hin und her, während sich die erste Tasse füllt. Lisa Sänger indes genießt ihre sichtliche Überlegenheit, ohne auch nur die Spur Hohn oder Überheblichkeit zu empfinden. Genau genommen tut er ihr leid, sie zählt ihn nicht zu dieser Art Machos, die meinen, jede Frau gehöre ihnen. Er hat etwas an sich, das ihn völlig unaufdringlich anziehend erscheinen lässt. Allein darin lag ihr Grund dafür, dass sie ihn gewähren ließ an diesem Abend, dass sie die Einladung überhaupt erst annahm. Doch schon einen winzigen Augenblick bevor sie das Attribut seiner Männlichkeit spürte, ließ ihre Lust bereits nach, und sie stellte mit Entsetzen fest, dass es allein die Neugier war, die sie in seine Arme trieb, nicht der Wunsch, mit einem Manne zu schlafen. Sie gab sich Mühe, ihn das nicht spüren zu lassen und sie wies ihn nicht einmal zurück, als er sie zu späterer Stunde ein zweites Mal begehrte.
2021_roman „Wo ist der Türdrücker, verdammte Scheiße?“ Der glatte Fliesenfußboden bietet keinen Halt, schon gar nicht, wenn man Hausschuhe mit Filzsohlen trägt. Nie wieder, zum Teufel, Hausschuhe mit Filzsohlen! Frank Mälzer flucht, was war gerade passiert? Wände haben keine Griffe, man kann sich an nichts festhalten, noch aufrichten, dasselbe mit der Wohnungstür, scheiß Wohnungstür!
Hätte ich jemals geahnt, dass mir so etwas passieren könnte, nie hätte ich Hausschuhe mit Filzsohlen gekauft, noch wäre ich in eine Wohnung eingezogen, mit einer Eingangstür glatt wie eine Rutschbahn und an deren Wände keine Griffe montiert sind, denkt er in seiner Not. Doch wer montiert schon Griffe an Zimmerwände?
Er kann noch denken!
Beim ersten Mal an diesem warmen Frühlingstag, als sie sich beide auszuruhen gedachten für die Rückfahrt nach München, folgte sie ihm von der Couch, wo sie vorher lange miteinander sprachen, in sein Bett. Sie könne allein nicht einschlafen, sagte sie schmollend, während sie vor seinem Bett stand, wo sie ungeduldig und voller wonniger Erwartung, die jugendliche Hitze wie ein verzehrendes Feuer in ihrem Leib, von einem Bein auf das andere trat.
Seine wunderschöne junge Frau, die er so sehr begehrte wie er nie in seinem Leben eine Frau begehrt hatte, und die ihm gleichzeitig panische Angst einjagte, er könne sie verletzen; wie er, Curd, ihr Curd, ihre erste Liebe, wie er ihr, nachdem sich ihr Wunsch erfüllte, mit liebevollen Worten erklärte ... Alle Leseproben

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