Saaleradweg von Saalfeld nach Jena 14. Juli 2020

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Ein Abschnitt auf dem Saaleradweg

Radwege in Thüringen und Sachsen-Anhalt – Reportage

Fast vergessen, wenn es um die Radwege in Thüringen geht – der Saaleradweg …

Der Saaleradweg

saaleradwegEr tangiert Erfurt zwar nicht, führt nicht einmal näher an der Thüringer Landeshauptstadt vorbei, und er wäre wahrscheinlich allein aus genau diesem Grunde vergessen worden, gäbe es da nicht zum Beispiel das Thüringer Meer oder zwei alte Thüringer Städte, alte Residenzstädte, die man unbedingt kennen und auch gesehen haben muss. Im übrigen ist er einer der längsten Radwege, die durch Thüringen führen, und er geht durch beziehungsweise berührt drei Bundesländer, Bayern, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Mit einer Länge von insgesamt 403 Kilometern schlägt er den Fernradweg Thüringer Städtekette (230 km) fast um das Doppelte.
Der Radweg beginnt im Quellgebiet der Saale, im Bayrischen Fichtelgebirge ( um den Franken Recht zu tun, im oberfränkischen Fichtelgebirge) nahe Weißenstadt. Bei Hirschberg passiert er die Bayrisch-Thüringische Landesgrenze, von wo er, dem Lauf der Saale folgend, die in dieser Region teilweise die Grenze zum Freistaat Bayern markiert, bis nach Blankenstein in Ost-West-Richtung verläuft, um dort nach Norden zu schwenken. Bei Großheringen überquert der Radweg die Landesgrenze zwischen Thüringen und Sachsen-Anhalt. Ein Stück des Radwegs befuhr ich, von Naumburg her kommend am 1. September 2016 von der Unstrutmündung in Richtung Ilmtalradweg ( zur Reportage>>>)
Über Naumburg durch Halle, die Stadt mit dem Zusatz „Saale“, weil es noch ein zweites Halle in Westfalen gibt, endet der Saaleradweg bei Barby, wo die Saale in die Elbe mündet. Nach der Moldau ist die Saale mit 413 Kilometern Länge der zweitlängste Nebenfluss der Elbe.

Start in Saalfeld

Der Himmel leicht bewölkt bis bedeckt, das Thermometer zeigt weniger als 25 Grad C, beste Bedingungen, dennoch gab es ein paar schweißtreibende Strecken. Von Erfurt mit dem Rad nach Saalfeld oder umgekehrt nach Jena, um von dort aus den Abschnitt zu befahren, wäre zu anstrengend gewesen. Die Strecke Erfurt – Jena kennen wir im Übrigen bereits als Etappe auf dem Fernradwed Thüringer Städtekette>>>
Aber es gibt da die Deutsche Bahn (zum Glück, oder?), deren Tarif-Dschungel nicht immer leicht durchschaubar ist. Mit der Bahn nach Saalfeld, von da mit dem Rad nach Jena und von Jena zurück nach Erfurt, Hopperticket mit Hin- und Rückfahrt ginge nicht, sagte man mir am Schalter. Das Günstigste sei das Thüringen Ticket für 24 Euro. Als ich vor der Rückfahrt in Jena Zeit hatte, las ich auf einem Aushang vom Regio-Ticket für 17 Euro, das wäre gegangen. Nun ja, man sollte sich im Vorfeld eben genauer informieren. Ähnliches war mir bereits auf dem Wege zum Apfelstädtradweg passiert, wie und warum, das erfahren Sie hier>>>
Vielleicht gibt es Anweisung „von oben“ an das Schalterpersonal, dem Kunden nicht mehr zu verraten als er selber schon weiß? Welcher Händler legt schon seine preisgünstige Ware auf Augenhöhe in die Regale, „bück dich“ lautet die Devise, im vorliegenden Falle „informiere dich im Internet“. Doch Komfort kostet Geld, und Komfort haben wir, bei allen gelegentlichen Unkenrufen. Seit ich die Bahn benutze, bin ich unter dem Strich zufrieden. Wer schon einmal, selbst im westlichen EU-Raum, Nahverkehrszüge benutzte, der weiß wovon ich schreibe, den östlichen will ich lieber nicht erwähnen, da besteht ohnehin Nachholbedarf.

Saalfeld

Man findet den Radweg ohne Problem, direkt gegenüber des Bahnhofs zwei Hinweisschilder. Bevor ich mich auf den Weg mache, ein Blick in die Innenstadt zum Markt, wo sich der Verkehr staut. Autofreie Innenstadt, davon scheint man in der Stadtverwaltung nichts zu halten, obgleich das sicher möglich wäre, schaut man auf die Stadtkarte.
Saalfeld, die Residenzstadt im Dreieck mit Bad Blankenburg und Rudolstadt. Hier residierten einst die Schwarzburger, ein altes Thüringer Adelsgeschlecht mit ihrem Stammsitz „Schwartzinburg“ im Tal der Schwarza. Zunächst Grafschaft später Fürstentum Schwarzburg-Rudolstadt.
Saalfeld, bis zur Gebietsreform nach der Wende, ein eigenständiger Landkreis, fusionierte zum Landkreis Saalfeld-Rudolstadt und die Stadt kooperiert gleichzeitig mit Rudolstadt und Bad Blankenburg als Städtedreieck am Saalebogen mit insgesamt 75.000 Einwohnern. Die erste urkundliche Erwähnung Saalfelds geht auf das Jahr 899 zurück und wird als karolingische Königspfalz erwähnt.
Die Stadt war mir bereits von Kindesbeinen her bekannt, wenigstens dem Namen nach. In der Nachbarschaft in Gebesee wohnte eine Rentnerin, die in den Ferien stets Besuch von ihren Enkeln bekam. Ein Junge und zwei Mädchen, die beiden Mädchen in meinem Alter. Die eine, Gabi mit Namen, war mein Schwarm. Sie wohnten in Saalfeld in der Breitscheidstraße, vielleicht lesen sie den Beitrag irgendwann einmal?

Von Saalfeld nach Rudolstadt

Auf einer durchgehend asphaltierten Piste verläuft der Radweg durch das breite Saaletal ohne Anstiege entlang des Flussbettes über Schwarza in Richtung Rudolstadt. Der gesamte Abschnitt zwischen Saalfeld und Jena wird auf der Internetseite des Saaleradwegs als Etappe 5 geführt.

In Remschütz quert der Radweg zum ersten Mal nach Saalfeld die Saale. Von der Brücke aus erkennt man den freiliegenden Fels. Hier fraß sich die Saale durch das Gebirge, dessen Höhenzüge uns rechts wie links des Flussbettes über den gesamten Abschnitt hinweg begleiten. Noch ist das Tal breit genug, so dass für den Radweg genügend Platz im Tal bleibt, es gibt keinerlei Anstiege, doch das soll sich später ändern.
Der Preilipper Steg verbindet das am Ostufer der Saale liegende Rudolstadt-Schwarza mit den Ortsteilen Unterpreilipp und Oberpreilipp, die am Westufer liegen und war Bestandteil eines neuen Radverkehrskonzepts der Stadt Rudolstadt.
Der Radweg führt an Schwarza vorbei durch ein Gewerbegebiet. Schwarza war bereits vor der Wende ein bedeutender Industriestandort. Heute gibt es dort eine Niederlassung der BASF, eine Herzgut-Molkerei sowie eine große Papierfabrik. Das Heizwerk versorgt die umliegenden Orte mit Fernwärme.
Zwischen Schwarza und Volkstedt geht es über zwei kurze, aber gut befahrbare Schotterpisten, bevor wir, quasie wie durch ein schwarzes Loch die Residenzstadt Rudolstadt erreichen. In Volkstedt gibt es die älteste noch produzierende Porzellanmanufaktur Thüringens, gegründet im Jahre 1762. Hier führt ein Abschnitt der Thüringer Porzellan-Straße vorbei.

Rudolstadt

Die Residenzstadt, heute Sitz der Kreisverwaltung des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt mit der Heidecksburg, die als Wahrzeichen der Stadt hoch oben auf dem Berg thront. Ein Barockschloss, in seiner heutigen Gestalt erbaut im 18. Jahrhundert. Im Mittelalter noch eine Burg im Besitz der Grafen von Orlamünde, 1340 von den Schwarzburger Grafen erworben und zum Stammsitz aufgebaut. Das Schloss beherbergt eine Reihe interessanter Ausstellungen und wird jährlich von mehr als 100.000 Gästen besucht. Unterhalb der Heidecksburg das Schloss Ludwigsburg, in dem der Thüringer Landesrechnungshof seinen Sitz hat. Die Stadt wurde 776 erstmals urkundlich erwähnt und hat seit 1326 Stadtrecht. Es lohnt sich einen Abstecher durch die Altstadt Rudolstadts einzulegen. In der Einkaufsmeile innerhalb der Altstadt laden eine Reihe Restaurants zum Verweilen ein.

In Rudolstadt überquert der Radweg zum dritten Mal seit Saalfeld die Saale. Am Ortsausgang erwartet der erste nennenswerte Anstieg den Radler. Es geht hinauf auf ein Hochplateau abseits des Flusslaufes, den wir erst etwa zehn Kilometer später wieder erreichen. Wer Zeit hat und nach 15 Uhr erscheint, darf den Rudolstädter „Ballermann“ besuchen. Hier gibt es Sangria in Eimern wie beim Namensgeber. Ach, und fast hätte ich es vergessen, litten wir nicht gerade an der Corona-Krise, so fände auch in diesem Jahr das größte Thüringer Volksfest in Rudolstadt statt, das Rudolstädter Vogelschießen. Und nicht zu vergessen das Rudolstadt-Festival, das größte Folk-Roots-Weltmusik-Festival Deutschlands, das jeweils am ersten vollen Wochenende im Juli seine Pforten öffnet. Letzteres wäre gewesen, aus heutiger Sicht, das andere fände im August statt, und da ist, wie man gerade aus der Staatskanzlei hört, noch nicht aller Tage Abend. Herr Ramelow tut schließlich etwas für seine Wähler, oder etwa doch nicht?

Von Rudolstadt nach Kahla

Auf dem Hochplateau passieren wir über einen asphaltierten Weg zuerst mit dem Ort Cumbach einen Ortsteil Rudolstadts, um zwei Kilometer weiter Catharinau zu erreichen. Der Radweg führt am Ort vorbei, doch ein Abstecher in dieses schmucke Dörfchen lohnt sich. Der Ort gehört zur Gemeinde Uhlstädt-Kirchhasel, die sich über mehrere Kilometer erstreckt und mehrere Ortschaften umfasst. Auf der Höhe geht es weiter nach Kolkwitz. Ab Kolkwitz verläuft der Radweg bis nach Oberkrossen auf schwach befahrenen Land- bzw. Ortsverbindungsstraßen. Mir begegneten auf der gesamten Strecke drei oder vier Kraftfahrzeuge, es lohnte nicht diese zu zählen.

Nach einem Waldstück erreichen wir die Klinik an der Weißenburg. Die Klinik ist spezialisiert auf die Behandlung rheumatischer Erkrankungen und beherbergt außerdem ein Rehazentrum für Orthopädie und Onkologie sowie ein Pflegezentrum für Allgemeinpflege.

Die Berg- und Talfahrt

Das Saaletal verengt sich, die Berge zu beiden Seiten des Flusses rücken näher heran, was nichts anderes bedeutet, als dass der Radweg über mehrere Anhöhen mit teilweise anstrengenden Anstiegen verläuft. Doch es ist noch erträglich, zumal die Temperaturen Fahrrad freundlich blieben, wenn sich auch der Himmel mehr und mehr zu zieht. Einen ersten längeren Anstieg gibt es hinter Kolkwitz bis Weißeneck mit einem Höhenunterschied von knapp 50 Metern auf einer Strecke von knapp einem Kilometer also 0,05 %. Das klingt wenig, ist allerdings auch nur der Durchschnitt. Man kennt das ja mit der Kuh, die im Bach ersoff, obgleich derselbe im Durchschnitt nur einen Meter tief war. Ein weiterer, allerdings kürzerer, dafür aber steilerer Anstieg folgt in Niederkrossen in Richtung Freienorla. Auf der Fahrt von Niederkrossen nach Freienorla verlassen wir den Landkreis Saalfeld-Rudolstadt und erreichen den Saale-Holzland-Kreis in dessen Mitte unser Ziel die kreisfreie Stadt Jena liegt. Sitz der Kreisverwaltung ist Eisenberg. Es geht über einen weiteren Höhenrücken mit Blick auf Orlamünde am anderen Ufer der Saale.
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Die Uhlstädter Heide

Auf der Fahrt in Richtung Kahla, nachdem wir Rudolstadt verlassen haben, erstreckt sich zur Rechten des Radwegs das Naturschutzgebiet „Uhlstädter Heide“ mit einer Fläche von ca. 1.155 ha, im Jahre 1981 zum Naturschutzgebiet erklärt. Das Naturschutzgebiet besteht aus Kiefern dominierten und störungsarmen Waldbeständen und dient als Brut- und Nahrungshabitat zahlreicher bestandsbedrohter Vogelarten, wie zum Beispiel das Auerhuhn, wie der Webseite des Landkreises zu entnehmen ist.
In Oberkrossen überquert der Radweg ein weiteres Mal die Saale. Wir erreichen Uhlstädt von wo aus der Radweg bis nach Zeutsch auf einer etwas löchrigen Asphaltpiste parallel zur Bahnlinie Saalfeld – Jena, der Saalebahn, verläuft. Im Zuge der Planung und des Neubaus der Schnellverbindung München – Berlin über Erfurt gab es harte Kämpfe, weil Jena von den ICE-Verbindungen auf der Nord-Süd-Achse weitestgehend abgeschnitten wurde. Inzwischen verkehren von Jena aus wieder vereinzelte ICE, außerdem wird die Strecke für Umleitungen von Nürnberg her gelegentlich genutzt. Die Saalebahn trifft in Großheringen auf die ehemalige Hauptstrecke von Erfurt über Leipzig/ Halle nach Berlin, die seit 2017 durch die neu gebaute Hochgeschwindigkeitsstrecke abgelöst wurde.

Die Leuchtenburg

Schon bald nach Erreichen des Saale-Holzland-Kreises wird sie sichtbar, die Thüringer Laterne, die Leuchtenburg. Von Freienorla bis Kleineutersdorf verläuft der Radweg auf einem festgefahrenen Natur- bzw. Schotterweg entlang des Flusslaufes der Saale durch das Tal und spätestens hinter Kleineutersdorf, von einer weiteren Anhöhe aus fällt der Blick bereits ungehindert auf die, neben der Wartburg, wohl bekannteste Burg Thüringens. Untrennbar verbunden mit der Porzellan-Stadt Kahla.
Die Burg wurde am 15. April 1221 das erste Mal urkundlich erwähnt als Besitz derer von Lobdeburg. Nach langen Wirren um die Erbfolge der ausgestorbenen Lobdeburger und Schwächung der Schwarzburger durch die Wettiner, ging die Burg im Jahre 1396 in deren Besitz über und wurde weiter ausgebaut. Erwähnenswert: In den 1980er Jahren war die Leuchtenburg für den Fall innerer Unruhen als Internierungslager für bis zu 600 Insassen geplant, die Mauer fiel schneller …
Die Porzellan-Stadt Kahla am Fuße der Leuchtenburg wurde unter dem Namen Calo 876 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Auch hier stand eine Burg, die im Jahre 1441 letztmalig urkundlich erwähnt wurde. Auf deren Platz steht heute eine Kirche. Die Herstellung von Porzellan begann in Kahla in den Jahren 1843 bis 1844 und wird heute noch aufrecht erhalten.
Der Radweg verläuft nicht durch die Stadt, sondern am Ostufer der Saale entlang durch Löbschütz. Weil ich Kahla bereits seit längerem kenne, lass ich es „links liegen“, ein Besuch lohnt sich allerdings immer, vor allem für Gäste, die bereit sind, etwas Geld für Porzellan auszugeben. Leuchtenburg und Kahla waren vor einiger Zeit auch Drehorte eines „Weimar-Tatortes, den ich, nebenbei bemerkt, nicht für besonders empfehlenswert halte.

Von Kahla nach Jena

Von Saalfeld bis Kahla liegen ca. 40 Radweg-Kilometer hinter uns (ohne Umwege durch die Ortschaften), bis Jena fehlen noch knapp 20. Der Radweg führt durch ein Waldstück auf einem gut befahrbaren Waldweg mit den für die Jenaer Umgebung bekannten Muschelkalkaufschlüssen zu beiden Seiten der Saale. Ein Bild, Muschelkalk und Sandstein, dass uns bereits seit Saalfeld an Aufschlüssen mehrfach begegnet. Saalfeld und die Saale in dieser Gegend markiert das Ende des Thüringer Schiefergebirges und wir befinden uns seit wir Saalfeld verlassen haben geologisch im Gebiet des Keuper, das durch eben diese Muschelkalkablagerungen und Buntsandstein gekennzeichnet ist.

In Großpürschütz überquert der Radweg ein weiteres Mal die Saale und wir fahren ein zweites Mal parallel zur bereits erwähnten Saalebahnstrecke bis Schöps. Am Ortseingang ein Mahnmal für die Gefallen der beiden letzten großen Kriege. So sollte man es sehen, Mahnmal, Andenken oder Gedenken, nicht Ehrung, viele gingen nicht freiwillig und selbst die, die freiwillig gingen, waren Opfer ihrer Zeit. Bleibt abzuwarten wie lange solche Erinnerungsstätten noch stehen bleiben, in Zeiten der Denkmalsstürmer und Umbenenner von Straßen, so als könne man den Zeitgeist von heute unbeschränkt auf die Geschichte übertragen. Es waren auch unsere Väter und Großväter, die gefallen sind.
In Jägersdorf, das wir nach einer weiteren Überquerung der Saale sowie eines Seitenarms erreichen, der letzte Schock, ein steiler Anstieg, der steilste bis dahin, zum großen Glück nicht lang. Zu meiner Beruhigung stieg sogar ein wesentlich jüngerer Mann vom Rad und schob die letzten Meter. Ein etwas älterer, zudem sehr beleibter Mann stand am Fuße des Hangs mit ängstlichem Blick. Das habe er nicht erwartet, sagte er zu mir und er wisse gar nicht, wie er da hoch kommen solle. Ich konnte ihm leider nicht helfen, vielleicht kam ja noch jemand?
Der Seitenarm der Saale, ein Mühlgraben, der eine ehemalige Mühle betrieb, die nach der Wende zu einer Wasserkraftanlage umgebaut wurde und als Schauobjekt ökologischer Energiegewinnung dient.

Jena

Der Anstieg in Jägersdorf führt auf ein weiteres Plateau, von dem aus Jena bereits sichtbar wird, die Plattenbauten von Jena-Lobeda, einer seit den 60er Jahren errichteten Satelitenstadt direkt an der Autobahn sowie der markante Autobahn-Viadukt. Auf einer Asphaltpiste geht es durch das breite Saaletal vor Jena in mehreren Bögen durch die Orte Ölknitz, Rothenstein und Maua dem Ende dieser Etappe entgegen. Der Radweg überquert weitere zweimal die Saale.
Kurz vor Rutha verläuft der Saaleradweg bis in die Stadt Jena hinein parallel zum Fernradweg Thüringer Städtekette, den ich auf diesem Abschnitt von Erfurt bis Stadtroda am 29.08.2018 befuhr. Mehr dazu und über die Stadt Jena finden Sie hier>>>

Vom Bahnhof Jena-Göschwitz per Zug zurück nach Erfurt. Der Zug fuhr im Übrigen pünktlich ab und kam pünktlich an, kein Grund zum Meckern also. Und er war sogar gut besetzt. Zu Hause angekommen zeigt der Tacho mit An- und Abfahrt zum Bahnhof und ein paar Umwegen durch einige Orte am Wege 78 km an, ein gutes Tagespensum, oder?

An der Saale hellem Strande stand leider kein holdes Mägdelein …


Aber vielleicht hier in einem Film für den Abend zu zweit?
Lindsay Lohan und James Deen in – The Canyons
the_canyons_sex_desire_passion Dem Filmproduzenten Christian (James Deen) geht es ausgezeichnet. Es fehlt ihm an nichts. Als Produzent erotischer Filme verfügt er über eine Menge Geld und eine Villa in den Hollywood Hills. Hier lebt er mit Sex-Orgien seine schmutzigen Fantasien aus. Zudem findet der sexsüchtige Jüngling Gefallen daran, sein Umfeld zu manipulieren und zu kontrollieren. Auf Dauer langweilt Christian jedoch das Luxusleben. Daher sucht er sich die gescheiterte Schauspielerin Tara (Lindsay Lohan) zu seinem Betthäschen und Star neuer Produktionen aus. Der Machtdrang Christians zwingt Tara schließlich zur Flucht in exzessiven Partys in den Szeneclubs von Los Angeles. Als sie erfährt, dass ihr Ex-Lover Ryan (Nolan Gerard Funk) als neuer Hauptdarsteller für einen von Christians Filmen engagiert wurde, will sie ihn zurück haben und die beiden lassen sich auf eine leidenschaftliche, aber gefährliche Affäre ein. Als der zwanghaft kontrollsüchtige Christian davon erfährt, beginnt ein gefährliches Machtspiel und ein hasserfüllter, blutiger Rachefeldzug…Mehr zum Film mit Trailer>>>


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2 Kommentare zu "Saaleradweg von Saalfeld nach Jena 14. Juli 2020"

  1. Wie immer sehr interessant, den Abschnitt bin ich letztes Jahr gefahren, Gruß Georg

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