Der Islam gehört nicht zu Deutschland …

… jedenfalls trifft das für dessen Verfechter zu, die in nachfolgendem offenen Brief angeprangert werden:

Frauenrechtlerinnen aus Anlass des Internationalen Frauentages zum Islam

Offener Brief an die Parteivorsitzenden, die unsere Interessen vertreten wollen

Fortwährend müssen wir beobachten, wie sich der fundamentalistische und politische Islam unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit und des Minderheitenschutzes verbreitet

Der Islam und der Fundamentalismus

Sehr geehrte Frau Kipping, sehr geehrte Frau Baerbock, sehr geehrte Frau Esken,

sehr geehrter Herr Riexinger, sehr geehrter Herr Habeck, sehr geehrter Herr Walter-Borjans,

der_islam_baerbock_habeckwir sind Frauen, muslimisch sozialisierte Deutsche mit Migrationshintergrund, Migrantinnen sowie Geflüchtete, und appellieren nachdrücklich an Sie, an Ihre Vernunft und Ihre Solidarität, endlich unsere Interessen zu vertreten.

Sei es in unseren Herkunftsländern oder in der Bundesrepublik, sei es in unserem familiären oder sozialen Umfeld: Fortwährend müssen wir beobachten, wie sich der fundamentalistische und politische Islam unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit und des Minderheitenschutzes verbreitet. So werden kontinuierlich Menschenrechte von drei besonders verwundbaren Gruppen bedroht: Säkulare oder atheistische MigrantInnen aus sogenannten muslimischen Ländern; LGBTQI; Mädchen und Frauen, die in patriarchalen Strukturen verhaftet sind und nicht frei, selbstbestimmt und gleichberechtigt leben können.

Seit mehr als einem Jahrzehnt verfolgen hierzulande die VertreterInnen des konservativen und politischen Islams eine identitäre und kommunitaristische Politik: Mit der Aufwertung der religiösen Identität sowie dem damit einhergehenden Zwang, sich einem ethnischen Kollektiv zugehörig zu fühlen bzw. fühlen zu müssen, fördern sie eine Abspaltung von der Gesellschaft und setzen schrittweise ihre archaischen Normen in den sogenannten muslimischen Gemeinschaften durch.

Dialog mit reaktionären und ideologischen Kräften

Bereits seit Jahren weisen wir, säkulare Migrantinnen, unermüdlich darauf hin, dass nicht wenige muslimisch sozialisierte Mädchen und Frauen zahlreichen Diskriminierungs- und Gewaltformen ausgesetzt sind. Sie leiden unter der Nichtteilnahme an sportlichen, kulturellen und schulischen Aktivitäten, unter Früh- und Zwangsverheiratungen, sowie unter Früh- und Zwangsverschleierung und vielem mehr. Dies kommt noch zu den ausländerfeindlichen Ausgrenzungen und rassistischen Angriffen von Seiten der Mehrheitsgesellschaft hinzu. Für uns rechtfertigen weder Kultur noch Tradition oder Religion geschlechtsspezifische Diskriminierungen.

der_islam_esken_borjansWir sind verwundert, dass Ihre Parteien, die einst unsere Interessen vertreten wollten, heute mit reaktionären und ideologischen Kräften in den Dialog treten und ihnen eine politische Bühne bieten und somit dazu beitragen, dass die religiösen und traditionellen, frauenverachtenden Moralvorstellungen, welche uns fesseln, verfestigt werden. Es kann nicht sein, dass Sie uns nicht unterstützen, wenn wir uns dafür einsetzen, dass muslimisch sozialisierte Mädchen und Frauen dieselben Rechte wie ihre nicht-muslimischen Mitbürgerinnen erhalten. Noch unfassbarer ist für uns, wenn viele aus Ihren Reihen die Frühsexualisierung und Objektifizierung von Mädchen und Frauen aus falsch verstandener Toleranz zulassen.

Müssen wir Sie daran erinnern, dass Frauenrechte universal, unteilbar und unverhandelbar sind? Sie gelten für alle – unabhängig von Hautfarbe, Herkunft, Konfession oder Kultur.

Die Rechte von Mädchen und Frauen aus den sogenannten muslimischen Gemeinschaften und Familien dürfen weder hier in der Bundesrepublik noch woanders auf dem Globus ignoriert werden. Mädchen und Frauen können nur dann mündige Bürgerinnen werden, wenn sie die Chance erhalten, kritisch zu denken und ihre Lebensrealität dadurch zu hinterfragen.

Dafür müssen sie zunächst offen über ihre Erfahrungen sprechen und diese reflektieren dürfen. Aktuell wird uns – säkularen und atheistischen, muslimisch geprägten Frauen – dieser Prozess auch von Teilen Ihrer Parteien verwehrt. Nicht selten wird uns „antimuslimischer Rassismus“, „Islamophobie“ oder „rechte Hetze“ vorgeworfen. Diese Rhetorik ähnelt sehr der der Islamisten. Sie wird als Knebel verwendet, um die Diskussion und die Kritik an chauvinistischen Unterdrückungsmechanismen zu verhindern. Religionskritik wird als Rassismus denunziert. Müssen wir Sie daran erinnern, dass Religionskritik eine wertvolle Errungenschaft der Aufklärung ist, die dazu beigetragen hat, dass Frauen und Männer sich von jeglichem Dogmatismus emanzipieren konnten, um eine moderne und humanistische Gesellschaft aufzubauen?

Die Ziele

der_islam_kipping_riexingerUnsere Ziele sind

– die Einstellung aller Kooperationen mit politisch-religiösen und nationalistischen Akteuren,

– die Einstellung aller finanzieller Förderungen für islamistische Verbände und Vereine,

– der Schutz aller Kinder vor sexistischer Indoktrinierung und vor religiösem Mobbing,

– eine kritische Auseinandersetzung mit allen Religionen sowie die aktive Förderung des Säkularismus.

Konkret fordern wir von den angesprochenen Parteien und von allen AkteurInnen der Zivilgesellschaft, Religion grundsätzlich als Privatsache zu behandeln und Religionsfreiheit – d.h. eine Religion auch ablegen sowie frei von Religion leben zu dürfen – als Grundrecht auf alle Kinder zu beziehen. Weiterhin fordern wir das Verbot aller vermeintlich religiösen, geschlechtsspezifischen Kleidungsvorschriften wie Kinderkopftuch und Vollverschleierung. Zuletzt muss ein Konzept für einen bundesweiten, verpflichtenden Ethikunterricht für alle SchülerInnen ausgearbeitet werden, unabhängig von der Konfession der Eltern. Denn nur so können die Gleichheit aller BürgerInnen sowie der gesellschaftliche Zusammenhalt gewährleistet werden.

Dem Rassismusvorwurf gegen säkulare und atheistische MigrantInnen muss Einhalt geboten werden!

Mit säkularen Grüßen

Die Unterzeichnerinnen

Aghdas Shabani, Sozialarbeiterin, Hannover; Ameneh Bamedi, Frauenrechtlerin, Stuttgart; Dalile Sarhangi , Frauenrechtlerin, Essen; Farsaneh Parizadehgan, Frauenrechtlerin,Stuttgart; Fariba Cheraghloo, Frauenrechtlerin, Dortmund; Fariba Farnousch, Heilpraktikerin, Bonn; Farrokh Ashrafi, Frauenrechtlerin, Essen; Fatma Keser, Studentin, Offenbach am Main; Fateme Tadjdini, Krankenschwester und Mediatorin, Köln; Hamideh Kazemi, iranische Menschenrechtsinitiative, Hamburg; Hamila Vasiri, Mitarbeiterin 2. Autonomes Frauenhaus, Köln; Hellen Vaziri, Informatikerin, Köln; Hourvash Pourkian, Vorsitzende des Vereins Kulturbrücke e. V., Hamburg; Jale Borji, Frauenrechtlerin, Dortmund; Khatereh Karimi, Pädagogin, Mönchengladbach; Mahbube Peukert, Frauenrechtlerin, Dortmund; Mahshid Pegahi, Frauenrechtlerin, Langen (Hessen); Maryam Alizadeh, Frauenrechtlerin, Essen; Maryam Mousavi, Krankenschwester, Hamburg; Mina Porkar, Architektin, Hamburg; Mitra Fazeli, Informatikerin, Dortmund; Manijeh Erfani-Far, Frauenrechtlerin, Frankfurt am Main, Manijeh Zahedian, Frauenrechtlerin, Dortmund; Mona Eslami, Angestellte, Müllheim am Main; Monireh Kazemi, Frauenrechtlerin, Frankfurt am Main; Naila Chikhi, unabhängige Referentin, Berlin; Nassrin Amirsadeghi, Exiliranerin, DaF – und DaZ-Dozentin, Berlin; Niloofar Beyzaie, Theaterautorin und -regisseurin, Frankfurt am Main; Nosrat Feld, Psychotherapeutin, Hamburg; Pouran Amiry, Frauenrechtlerin, Essen; Rezvan, Moghaddam, Frauenrechtlerin, Berlin; Shaghayegh Kamali, Frauenrechtlerin, Berlin; Shahla Karim Manesh, Frauenrechtlerin, Essen; Shamla Sarabi, Frauenrechtlerin, Essen; Sima Asgari, Frauenrechtlerin, Essen; Turan Nazemi, Menschenrechtlerin, Frankfurt am Main; Vajiheh Monadi, Frauenrechtlerin, Essen

Kann ein Appell noch dringender sein?
reportagen_aus_erfurt_und_thüringen_2016

Der Islam – Eine militante Religion

Schon im Jahre 2010, als der damalige Bundespräsident Christian Wulff in einer Rede die Formel erhob, der Islam gehöre zu Deutschland, gab es heftige, teils wütende Reaktionen. Die Folgejahre und nicht nur die, auch die Jahre davor, waren überlagert von Attentaten und Terroranschlägen mit islamistischem Hintergrund, Höhepunkt der 11. September 2001. Zahlreiche davon in Deutschland mit Toten und Schwerstverletzten. Inzwischen scheint es sich beruhigt zu haben, die Betonung liegt auf „scheint“ und das Pendel schlägt wieder einmal in eine andere Richtung, nämlich nach Rechts. Und schon sitzen die Täter oder deren Vorreiter vor Fernsehkameras und stilisieren sich als Opfer. Wohl angemerkt: dies soll keine Verniedlichung rechts-nationalen Terrors sein und schon gar keine Relativierung des Leids der Opfer desselben. Terror ist kriminell und Menschen verachtend, egal aus welcher Ecke er kommt. Doch wäre es fatal, rückte die Aufmerksamkeit ab von einer permanenten Gefahr, die von islamistischen Gotteskriegern ausgeht, sie sind unter uns!

Der Islamismus – Der Faschismus des 21. Jahrhunderts

Schon in einem Artikel aus dem Oktober 2016 warf ich die Frage auf: „Braucht der Islam eine Reformation?“ Der Artikel beschäftige sich mit einem Buch Leon de Winters und dessen in der Überschrift aufgeworfenen These „Der Islam ist der Faschismus des 21. Jahrhunderts.“
leon_de_winter_geronimo_buchvorstellungDer Islam als militante Religion: Der Islam ist, im Gegensatz zum Christentum und anderen Glaubensrichtungen, geht man bis an die Wurzeln zurück, eine militante Religion. Letzteres muss allerdings nicht bedeuten, dass schlussfolgernd daraus jeder Muslim zwangsläufig militant sein muss. Wie Menschen mit Religion umgehen, wird in erster Linie von ihrem eigenen Charakter und den Verhältnissen, unter denen sie leben bestimmt. Die Frage ist allerdings, welchen Zündstoff eine Religion oder eine Ideologie liefert, wenn man sie denn als Grundlage für die Gewaltausübung nutzen will.
Während die Verkünder des Christentums in den ersten Jahrhunderten seiner Existenz Friedfertigkeit, Vergebung und Demut predigten, zog Mohammed nach seiner Flucht aus Mekka Jahre später dort mit seinen Anhängern als Eroberer wieder ein. Dass ihm vorher Gewalt zuteil oder angedroht wurde, ist keine hinreichende Rechtfertigung. Auch Jesus wurde Gewalt angetan, und, um den getroffenen Vergleich abzuschließen: das Christentum wurde erst militant und reaktionär, nachdem es im ausgehenden vierten Jahrhundert in Rom zur Staatsreligion erhoben wurde und blieb es so lange, bis Reformation und Aufklärung in Europa ein neues Denken hervor brachten (Zum Artikel>>>)

Vorauseilender Gehorsam deutscher Politik

Wenn man Tag für Tag Erklärungsversuche deutscher Politiker (nicht nur von Vertretern der in oben erwähntem offenen Brief erwähnten Parteien) hört, das sei doch alles gar nicht so schlimm, der Islam sei schließlich eine Religion wie jede andere, so wirft sich die Frage auf, wer hier wohl wem und aus welchem Grunde auch immer nach dem Munde redet. Fakt bleibt, dass auf deutschem Staatsterritorium in Moscheen, die keinen exterritorialen Status tragen, teils aus dem Nahen Osten herbei geholte Prediger gegen die Kultur des Gastlandes nicht predigen (das wäre noch zu verkraften), sondern hetzen und zu deren Bekämpfung aufrufen. Und um noch einmal auf den Unterschied der Kulturen zurück zu kommen: Liebe deinen Nächsten, eine Kernbotschaft des Christentums, tötet eure Feinde das islamische Pendant. Das darf keineswegs dazu führen, dass Deutsche, egal welcher Ideologie sie sich verpflichtet fühlen, die Waffen erheben gegen Unschuldige, die vielleicht nicht einmal mehr gläubig sind, aber deren Vorfahren aus dem arabischen Raum stammen. Andererseits sollte man von der Politik erwarten können, dass sie die Bedrohungen ernst nimmt und im Sinne des oben angeführten offenen Briefes dafür sorgt, dass die verfassungsmäßige Ordnung in diesem Lande erhalten bleibt.


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