Henri Quatre und die Europäische Union 2020

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Quo vadis EU – Werte- oder Geldunion? Ein paar lose Gedanken

Heinrich Manns Werk Henri Quatre über den Aufstieg Frankreichs

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Heinrich Mann – Quelle Bundesarchiv

Corona und die Politik

Nicht selten, wenn Politik ihre Blüten treibt, in welcher Farbe auch immer und aus welchem Anlass heraus, fällt mein Blick bisweilen auf mein Bücherregal. Das beherrschende Thema seit Anfang des Jahres 2020: die Covid-19-Pandemie, gern als Corona-Krise bezeichnet, ausgelöst von einem Virus mit der Bezeichnung (die man sich kaum merken kann) SARS-CoV-2.
Mal so ganz nebenbei bemerkt, es gehört nicht wirklich zum Thema, aber … wie ist es nun richtig? DAS oder DER Virus? Auf diese und viele andere Fragen geht mein neuer Roman ein, „2021“, Leseproben finden Sie hier>>>

Henri Quatre

Der Blick fiel auf mein Bücherregal, als die Frage zunehmend die Nachrichtenkanäle bewegte: wie reagiert die Europäische Union auf die Bedrohung? Antwort: gemeinsames und abgestimmtes Handeln = Fehlanzeige! Mein Blick blieb haften an Heinrich Manns Zweiteiler über eine der schillerndsten und gleichzeitig widersprüchlichsten Figuren der französischen Geschichte – Henry Quatre. Dem Begründer der Bourbonen-Dynastie, dem Frankreich seinen Aufstieg zur europäischen Großmacht und somit letztendlich zur Weltmacht zu verdanken hat.

Helmut Kohl und die europäische Idee

Was mag er wohl gesagt haben, der Historiker Dr. Kohl, als er irgendwann Anfang der 80er Jahre gemeinsam mit dem französischen Staatspräsidenten Francois Mitterand bei einem guten Cognac am Kamin saß, der Konservative mit dem Sozialisten? „Francois“, wird er gesagt haben, „lass uns doch gemeinsam endlich die Scharte auswetzen, die Ludwig der Fromme vor tausendeinhundertundvierzig Jahren im Vertrag von Verdun Europa beigebracht hat. Wäre er nicht der Fromme gewesen und hätte, nach alter Sitte, die beiden Enkel Karls des Großen im Rhein ertränken lassen, uns wäre einiges erspart geblieben.“ Und in der Tat gehörte es zu den Grundzügen kohlscher Außenpolitik auf die Vereinigten Staaten von Europa hinzuarbeiten [/].
Davon, von den Vereinigten Staaten von Europa sind wir heute weiter entfernt denn je. Und es erscheint fraglich, ob ein solches Konstrukt nach mehr als tausend Jahren kultureller Divergenz weiter Teile des Kontinents überhaupt in absehbarer Zeit realisierbar sein wird. Dennoch, die Geschichte Europas, wenigstens die Mittel- und Westeuropas wurde über Jahrhunderte hinweg von einer Urfeindschaft zwischen Deutschen und Franzosen beeinflusst, die zu mehreren, teils verheerenden Kriegen führte, direkt wie indirekt. Und daher ist die Aussöhnung zwischen diesen beiden Mächten, die bereits mit Adenauer und de Gaulle begann, einer der Grundpfeiler der europäischen Friedensordnung.

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Jacob Bunel Henri Quatre

Die Sozialdemokratie und die Vereinigten Staaten von Europa

Die Idee entstand nicht erst bei Adenauer oder Kohl, sie ist älter. Eine erste Anregung gab es bereits im Jahre 1776 in einem Brief des ersten Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika an den Marquis de La Fayette und zwei Jahre später schrieb Benjamin Franklin im Zusammenhang mit einer europäischen Bundesverfassung an einen Freund in Paris: „Gelingt dies, dann sehe ich nicht ein, weshalb Ihr nicht in das Projekt König Heinrichs IV. verwirklichen solltet durch die Schaffung eines Bundesstaates und einer großen Republik aus all den verschiedenen Staaten und Königreichen und durch eine ähnliche Verfassung, denn auch wir mussten viele Interessengegensätze versöhnen.“ Womit wir zum ersten Mal bei Henri Quatre angekommen wären.
Nach dem ersten Weltkrieg nahm sich die deutsche Sozialdemokratie des Themas an, und nicht nur die, sondern kein geringerer als der Außenminister der Weimarer Republik, Gustav Stresemann, Vorsitzender der DVP, sprach von einem europäischen Deutschland.
Die SPD? Man höre und staune, es gab Zeiten in diesem Land, als Sozialdemokraten sogar noch Ideen hatten. Die endeten mit Willy Brandt und es ist wohl kein Zufall, dass nach dessen Rücktritt der Niedergang der SPD begann.

Europa und Corona

Nach zahllosen Alleingängen das einzig gemeinsame, ein gewaltiger Schuldenberg von sage und schreibe 750 Milliarden Euro, eine unvorstellbare Summe, die selbst tausend Omas Zeit ihres Lebens nicht zusammengestrickt bekommen. Einigkeit nach Plänkeleien, Kredite oder Zuschüsse, Rückzahlungspflicht oder nicht? Am Ende lockte der Mammon und es bleibt abzuwarten, ob die Gelder ihrem deklarierten Zweck entsprechend, auf Heller und Pfennig verwendet werden. Wie viele Euro, besonders im Einflussbereich korrupter Regierungen, und hier besonders im ehemaligen Ostblock, davon in private Taschen fließen, wird man wohl nie herausbekommen. Beispiele für Korruption gibt es in jüngere Vergangenheit genug, warum sollte das beim Europäischen Corona-Hilfsfonds anders werden?
Ich will das vereinte Europa, so wie es sich gerade darstellt, nicht schlechter schreiben als es ist, hat es uns doch bislang eines der höchsten Güter bewahrt, den Frieden. Doch wird das für die Zukunft reichen?

Es gibt kein was wäre wenn?

Kommen wir zurück auf Ludwig den Frommen und seine Nachfolger, es ist so wie es ist und es war so wie es war, die Teilung, und selbst wenn Lothar allein das Reich geerbt hätte, Lothar, der Schwache, die Sachsen hätten sich gerächt für viertausend enthauptete Anführer und überhaupt, Geschichte ist das, was objektiv geschah und nicht das, was hätte geschehen können, wenn …

frankreich_deutschlandDie Deutschen und die Franzosen

Indes, mit der Reichsteilung war der Zankapfel zwischen dem späteren Frankreich und dem späteren Deutschen Reich in seinen vielfältigen Aufstellungen hergestellt, das Mittelreich, das Reich Lothars, der eigentlich die Kaiserkrone tragen sollte, die Krone für das gesamte Reich, die beiden anderen, Ludwig und Karl, Enkel Karls des Großen, Königswürden – der Zankapfel Elsass-Lothringen. Es gab die Franzosen noch nicht, ebenso wenig die Deutschen. Es gab die Franken mit ihrer eigenen Sprache, dem „Frengisk“ und die übrigen Germanen, die „Theosicus“, ein Wort, aus dem in den folgenden Sprachentwicklungen „Deutsch“ wurde. Ludwig der Deutsche, der König des Ostreiches, erhielt den Beinamen erst wesentlich später.

Eintracht und Zwietracht

henri_quatre_die_jugendNach ersten Kämpfen fiel der größere Teil des Mittelreiches, das Elsass und Teile Lothringens, dem Ostreich zu. In den folgenden Jahrhunderten hatten beide Reichsteile mehr mit sich selbst zu tun. Die Westfranken mit der Festigung des Königtums der Kapetinger, die Verteidigung des Landes gegen mehrere Normanneneinfälle und schließlich den Hundertjährigen Krieg gegen England um die Frage, wem die französische Königskrone gehöre. Während im Ostreich die Sachsen mit ihrem Herzog Heinrich I. die Vormachtstellung erlangten, schließlich die Königskrone an sich rissen und mit Heinrichs Sohn Otto den ersten Deutschen Kaiser stellten. Nach Siegen über die Ungarn richteten sich die Interessen im Ostreich zunächst gen Osten auf die Zurückdrängung der nach der Völkerwanderung eingedrungenen Slawen.
Es gab sogar zeitweilig Eintracht, im Hundertjährigen Krieg kämpften deutsche Kontingente an der Seite der Kapetinger gegen England.

Henri Quatre und Frankreichs Aufstieg

Es waren stets Kriege, die Nationen Größe verliehen und selbst wirtschaftliche Macht diente in erster Linie zum einen als Quell für mehr, für bessere Waffen und zum anderen der Fähigkeit, mehr Menschen anzuwerben, auszubilden und schließlich gut ausgerüstet in den Krieg zu schicken. Gewonnene Kriege festigten die Nationen und konsolidierten deren Macht, verlorene Kriege brachten Reiche zum Einsturz, bis dahin, dass sie von den Landkarten verschwanden.

Wer war er – Henrich IV.?

In seinem Romanzweiteiler zeichnet Heinrich Mann das Leben des Monarchen von seiner Kindheit und Jugend an – „Die Jugend des Königs Henry Quatre“ – bis zum Zenit seiner Macht – „Die Vollendung des Königs Henri Quatre“ – und schließlich bis zu dessen Ermordung.
Der junge Prinz, Sohn des Herzogs von Vendôme und der Königin von Navarra, der mit Bauernkindern spielte, der seinesgleichen im Pariser Adel mit seiner Einfachheit überraschte und gleichzeitig brüskierte, der den Hugenotten den Frieden brachte (wenn auch nur für die Zeit seiner Herrschaft) und der als König ein Herz für sein Volk zeigte: „Wenn mir Gott zu leben erlaubt, werde ich dafür sorgen, dass es in meinem Land keinen Bauern gibt, der sonntags nicht sein Huhn im Topf hat!“ Der König, der die verfeindeten Spanier besiegte und gleichzeitig den Kampf gegen Habsburg aufnahm und damit den Grundstein dafür legte, dass Frankreich zur führenden Großmacht auf dem europäischen Kontinent aufstieg, an deren Kultur sich über mehrere Jahrhunderte hinweg europäische Herrscherhäuser orientierten. Während sich das Heilige Römische Reich deutscher Nation in inneren Konflikten schwächte und schließlich in einem dreißig Jahre währenden Krieg (von dem Frankreich profitierte) zerfleischte. henri_quatre_die_vollendung Heinrich einte Frankreich mit harter Hand, doch waren es nicht allein Kriege, die seinen Lebensweg zeichneten, sondern auch die Aussöhnung mit den Feinden sowie eine kluge Wirtschafts- und Finanzpolitik, die dem Volk zu Gute kam und nicht allein den Reichen.

Man „Macht“ sich so seine Gedanken …

… über die Zukunft Europas, besonders wenn man zu denen gehört, die Gefallen an der Idee der Vereinigten Staaten von Europa finden. Wer soll dieses Europa in die Zukunft führen wenn nicht die beiden Mächte, deren Einflusssphäre sich einst über ganz West- und Mitteleuropa erstreckte, Frankreich und Deutschland. Mehr noch, nachdem mit Großbritannien die dritte europäische Großmacht aus dem Bunde ausschied. Großmacht, das bedeutet nicht „Großsucht“ und bisweilen gewinnt man den Eindruck, dass sich Deutschland schwer tut, sich mit einer solchen Rolle abzufinden. Dabei sind wir es und werden von anderen auch als solche gesehen. Beharrlichkeit und Konsequenz, wenn nötig Härte, das zeichnete Heinrich aus, und eine Vision.

Hegemonie und Demokratie schließen sich nicht aus

Hier wäre zuerst die Frage zu stellen: geht Demokratie überhaupt im Verhältnis zwischen souveränen Nationalstaaten (die die Mitglieder allesamt ja sind), zwischen Regierungen, resp. deren Vertretern, die zuallererst DEM Souverän verpflichtet sind, der sie an die Macht brachte? Sind die Interessen einzelner europäischer Staaten in einem gemeinsamen europäischen Interesse zu bündeln und gibt es überhaupt die immer wieder beschworenen gemeinsamen europäischen Werte?
Härte ist nicht gleichbedeutend mit Zwang, Härte ist das Festhalten an einem Ziel, und ja, das geht nicht immer ohne Hegemonie. Hegemonie ist nicht allein eine Stellung, die man sich nimmt, sondern die bisweilen aus einer tatsächlichen Überlegenheit heraus resultiert. Und wenn sich Hegemonie mit Verantwortung für eine Sache paart, der sich mehrere für verpflichtet erklärt haben, dann ist sie notwendig und zielführend. Besonders dann wenn es um die Wahrung von Werten geht, deren Gültigkeit für alle in einer Charta vereinbart wurde. Dass sich Hegemonie und Demokratie nicht ausschließen, erlebt man spätestens bei der Abstimmung in einem demokratisch gewählten Parlament.

Die Geldunion …

… oder Schuldenunion wie die Anderen sagen.
Kritisch betrachtet stellt sich die EU momentan mehr als Geldunion denn als Werteunion dar. Am Hilfsfonds beteiligen sich alle (besonders die, die überwiegend nehmen), an der Wahrung rechtsstaatlicher Prinzipien und demokratischer Grundwerte weniger (besonders solche, die nehmen). Es ist an denen, die über die meiste Macht verfügen (nicht weil sie sich diese Macht nehmen, sondern weil sie die Stärkeren sind), die zu beenden, was letztendlich zu einer höheren Akzeptanz innerhalb der eigenen Bevölkerung führen würde. Und dem „Wahlvolk“ bei den Anderen darf man durchaus die Frage stellen, zu wem sie denn lieber gehören möchten.

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Tizian Raub der Europa

Die Werteunion

Es gibt keine gemeinsamen europäischen Werte, es gibt lediglich Prinzipien, die in den Europäischen Verträgen festgeschrieben sind, an die sich, wie man weiß, nicht alle halten. Woher sollen die auch kommen, angesichts der teils gravierenden Unterschiede zwischen einzelnen Mitgliedsstaaten in der jüngeren Geschichte. Wenn man in die ältere Geschichte geht, werden eine Reihe von Ursachen sichtbar (wie zum Beispiel hier, die Geschichte Polens betreffend>>>). Darauf im Einzelnen einzugehen, würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen. Nur eines sei dazu gesagt: über Jahrhunderte gewachsene Demokratien neben Staaten, die gerade dreißig Jahre unabhängig sind. Um die sich daraus ergebenden Probleme zu erkennen, darf man ruhig in Deutschland bleiben. Diese Tatsache schließt allerdings den Willen und die Bestrebungen nicht aus, Staaten und Regionen an eben diese, an europäische Werte heran zu führen.
Es gibt noch keine gemeinsamen europäischen Werte, ebenso wenig wie es eine gemeinsame europäische Kultur gibt, das bekommt man nicht vom Tisch …

… auch nicht mit dem Versuch der Geschichtsklitterung

Wenn man mehr Akzeptanz für dieses gemeinsame Europa wecken will, muss man diese noch bestehenden Diskrepanzen beim Namen nennen [/] und nicht versuchen, der Bevölkerung ein X für ein U vorzumachen, wie man das zum Beispiel in einer deutsch-französischen Gemeinschaftsproduktion versucht, die gelegentlich bei Phönix oder ZDF-Info läuft und in der man auf eine gemeinsame europäische Kultur und im Abspann sogar auf eine gemeinsame Sprache verweist. FALSCH!
Sprache und Kultur stehen in einem engen Zusammenhang, und so wie es in Europa drei große Sprachkreise gibt, gibt es auch drei große Kulturkreise (auf eine vierten kleinere kommen wir noch), die romanische, die germanische und die slawische. Das Einzige was diese Sprachen eint, ist der indo-germanische Ursprung als gemeinsame Sprachfamilie. Doch selbst das trifft nicht für alle Europäer zu, denn Ungarn, Esten, Finnen und Samen gehören zur uralischen Sprachfamilie. Dass sich die Sprachen wie auch die Kulturen in den Jahrhunderten des Nebeneinander und zeitweiligen Miteinander gegenseitig beeinflusst haben, steht dabei außer Zweifel.

Spricht das gegen ein gemeinsames Europa?

Ein klares NEIN!
Gegen ein gemeinsames Europa spricht lediglich die Ignoranz bestehender Unterschiede und der Versuch, dieselben klein zu reden. Gleichwohl muss man darauf achten, dass solcherlei Unterschiede nicht zum Hemmnis werden, weil gemeinsame Ziele jeglichen Unterschied zu überbrücken in der Lage sind. Ein gemeinsames Europa setzt daher gemeinsame Ziele voraus und in Zeiten der Demokratie, im Gegensatz zu Zeiten von Monarchien, wie der Heinrichs, geht das nur in einem Chor, der in ein und derselben Tonart singt und keiner sich bemüht, lauter als der andere zu sein. Doch jeder Chor braucht einen Dirigenten und er braucht Mitglieder, die nicht allein über Gemeinsamkeit faseln, ja, ich betone das Wort „faseln“, sondern auch bereit sind, Kompetenzen an diesen Dirigenten abzugeben. In diesem Sinne, für ein gemeinsames Europa.

Luiz Heinrich Mann

Der Größere im Sinne von Alter der beiden Mann-Brüder, 1871 in Lübeck geboren. Der Kleinere hingegen, misst man beide an ihrem literarischen Werk. Doch selbst das ist umstritten. Zwei ungleiche Brüder, das hingegen ist unbestritten. Ihr Leben wurde im Jahre 2001 verfilmt – „Die Manns – Ein Jahrhundertroman“ – in Starbesetzung. Armin Mueller Stahl als Thomas, Jürgen Hentsch als Heinrich Mann.
Henri Quatre wird als Manns Hauptwerk bezeichnet, daneben stehen in meinem Bücherregal „Der Untertan“ und „Professor Unrat“. Beide ebenfalls verfilmt, Der Untertan im Jahre 1951 durch die DEFA, Regie Wolfgang Staudte, Professor Unrat sogar zweimal. Die erste Verfilmung im Jahre 1930 mit mit Marlene Dietrich, der mit diesem Film der Durchbruch gelang und Emil Jannings, die zweite im Jahre 1959 mit Curd Jürgens als Professor Immanuel Rath, die Handlung in die 50er Jahre verlegt.
Das Leben des Henri Quatre wurde schließlich im Jahre 2010 in einer deutsch-französisch-österreichisch-spanischen Koproduktion verfilmt.

Heinrich Mann - Bücher und Verfilmungen


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