Frank C. Mey – Goldener November in Erfurt

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Reportage – Herbstliche Radtour durch Erfurt

Der Herbst zeigte sich von einer derart guten Seite

Nicht nur im Sommer sind Erfurt und Umgebung außerordentlich reizvoll. Wenn der Herbst sich von einer derart guten Seite zeigt und selbst im November noch die warmen Farben dominieren, dann lohnt es sich, ob mit dem Rad oder zu Fuß, einen Ausflug zu unternehmen, um ein paar der wunderbaren Orte in und am Rande der Stadt in ihrem herbstlichen Glanz zu erleben.

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Heute beginnen wir unsere Tour am Benedictsplatz, zwischen dem Rathaus und der weltberühmten Krämerbrücke gelegen, hier wo die Erfurt-Information beheimatet ist, die Sie aufsuchen oder kontaktieren sollten, bevor Sie Erfurt besuchen.

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Erfurt war eine Stadt des Handels, zwei der bedeutendsten Europäischen Handelsstraßen kreuzten sich hier, auf einer, der „Via Regia“ stehen wir, wenn wir die Krämerbrücke betreten. Es ist bereits viel dazu in den anderen Reportagen geschrieben, heute fangen wir hingegen lieber dieses wechselvolle Farbenspiel ein, das uns dieser sonnige 1. November des Jahres 2015 liefert. Aber es lohnt sich, wenn man den Drang verspürt, eines der zahlreichen Restaurants an der Route zu besuchen, den „Augustiner“ direkt an der Krämerbrücke oder wenige Meter weiter, in der Erfurter Kneipenmeile, den „Christoffel“.

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Vom Anger aus statten wir einem lauschigen Plätzchen mitten in der Stadt einen Besuch ab, der sich bereits aus dem Grunde lohnt, da hier das Kabarett „Die Arche“ sowie das Puppentheater ihre Heimat haben, an der Mettengasse zwischen Domplatz und Großer Arche. Schauen wir auf den Spielplan, vielleicht ist etwas Passendes dabei.

Nur wenige Meter weiter, in der Großen Arche, erwartet uns das Naturkundemuseum mit seiner einzigartigen Ausstellung, der Arche Noah. Von hier aus überqueren wir die Lange Brücke, die uns vom „Spindlers“ aus über den Bergstrom der Gera hinweg eine beeindruckende Perspektive zum Dom liefert. Malerische, in Herbstfarben getauchte Winkel finden wir nur wenige Meter weiter am Fischersand entlang des Walkstroms.

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Ein Besuch in einem der schönsten Parks der Stadt, direkt am Rande des Zentrums, dem Luisenpark, lohnt sich immer, besonders in dieser Jahreszeit.

Wenn man die Natur mit offenem Auge beobachtet, entdeckt man bisweilen mit dem veränderten Stand der Sonne ein wechselvolles Farbenspiel, das die Umgebung, ja nach Blickwinkel, in unterschiedlichsten Variationen erscheinen lässt.



Hier wo sich die von Süden her kommende Gera in den Flutgraben, der die Stadt dereinst vor Hochwassern beschützen sollte, und den regulierten Lauf der Gera durch das Stadtgebiet, teilt. Am Flutgraben entlang fahrend besuchen wir schließlich noch den Domplatz, wo Dom und Severie inzwischen in den Strahlen der untergehenden Sonne die Nacht erwarten.

Es war ein warmer und besonders ein sonniger 1. November 2015, wie bereits die Tage davor und noch wenigstens drei der folgenden, will man dem Wetterbericht Glauben schenken. Aber der 1. November 2014 (siehe letztes Foto) war noch um einiges wärmer und erlaubte sogar, noch mit kurzer Hose Rad zu fahren. Für ein wenig Wärme am Abend sorgt vielleicht ein passender Film?
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1 Kommentar zu "Frank C. Mey – Goldener November in Erfurt"

  1. Sehr schöne Fotos, besonders dieses Spiegelbild. Dieser November wird uns sicher lange im Gedächtnis bleiben. Die Radtouren finde ich ebenfalls gut, wohne in NRW und fahre viel Rad. Wie ich sehe lohnt es sich, Thüringen zu besuchen, herzliche Grüße

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