Dunkle Perlen – Erstes Buch

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Frank C. Mey – Erotiknovellen

Leseproben aus der ersten überarbeiteten Auflage

Ich lag am linken Rand, mein Ständer begab sich augenblicklich in Ruheposition zurück, nachdem Claudette für mich so unerwartet im Zimmer erschien. Helene, in der Mitte neben mir, schmiegte sich an mich und streichelte sanft über meinen Bauch, während Claudette sich an den anderen Rand des Bettes in Rückenlage begab und erwartungsvoll an die Decke starrte…..

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Dunkle Perlen – 1. Buch

Du kannst in deinem Leben nicht mit allen Frauen schlafen, aber du solltest es wenigstens versuchen (polnisches Sprichwort).

Und die zwölf Tore waren zwölf Perlen, je eines der Tore war aus einer Perle, und die Straße der Stadt reines Gold, wie durchsichtiges Glas (Offenbarung des Johannes). 

Leipzig, Herbst 1987
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So begann dann das Wunder an einem Donnerstagabend in einer Hotelbar. Es war unser letzter Abend in Leipzig, am Folgetag wollten wir noch gemeinsam zu Mittag essen gehen und danach die Heimreise antreten.
Zu meiner Begleitung lud ich einen Kollegen ein, dem ich uneingeschränkt vertrauen konnte. Mir waren zwar keine Gesetze bekannt, die DDR-Bürgern den Besuch solcher für westliche Ausländer und deren Gäste vorbehaltener Etablissements verboten, was letztendlich nicht nötig war, da allein die Währung, die man in der Tasche trug, die Rolle Eintrittskarte übernahm, aber man konnte ja nie wissen. Wenigstens rochen wir nach Westen, da ich meine Desodorants ebenfalls im Intershop einkaufte, und an der Garderobe, die wir trugen, waren wir ebenso wenig zu erkennen……
„Verraten sie mir ihren Vornamen, wir können du zueinander sagen, wenn sie das nicht stört?“ war ihre erste Frage, nachdem wir an unseren Gläsern genippt hatten.
„Frank“, antwortete ich kurz und bündig und willigte damit gleichsam in das vorgeschlagene „Du“ ein.
„Oh, Frank, Froonc“, sie wiederholte den Namen mehrmals in ihrem Akzent, der genau so klang, als spräche sie den Namen der französischen Währung aus.
Ihr Name sei Helene, reagierte sie postwendend, das klang bezaubernd, sie sprach diesen selbstverständlich französisch, Älän` h, das „H“ am Ende daran gehaucht, nicht so wie man es hierzulande kannte, wie die Birne Heleeeene, nein, Älän` h, das klang, wie sie es aussprach, als stünde sie kurz vor einem Orgasmus.
Später am Abend erfuhr ich, man erkenne in Frankreich den Pariser oder die Pariserin daran, dass sie an viele Worte am Ende ein gehauchtes „H“ oder „CH“ anfügten. Der Pariser sage nicht einfach merci sondern merci` ch, das „Ch“ nicht hart ausgesprochen, nur gehaucht, mit Betonung auf dem „H“.
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Bis dahin unterschied ich Pariser von den übrigen Franzosen nur darin, dass sie aus Gummi bestanden, in der verstorbenen DDR zudem noch aus minderwertigem, das gern riss im entscheidenden Moment, aber wir verfügten frühzeitig über die Pille und kannten noch kein AIDS, so dass Pariser nur noch eine untergeordnete Rolle spielten, und die wenigen Automaten, die man bisweilen noch in alten Bahnhofstoiletten antraf, vor Leere nur so gähnten.
„Helene“, wiederholte ich und sprach ihren Namen ebenso französisch aus, „Helene, ein bezaubernder Name.“
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Ein Tag zum Schreiben (25.04.15)

Der Frühling meldete sich, wenigstens hier in Thüringen, vorerst ab. Wenn die vergangenen Tage eher zum Hinausgehen einluden, so ist nun wieder Zeit zum Schreiben an meinem aktuellen Band mit dem Arbeitstitel „Dunkle Perlen“.

Aus dem letzten Kapitel:

Ich zitterte, mir schlug das Herz bis in die Schläfen und sie sprach in einem Ton mit ihrem weichen französischen Akzent, der so ähnlich klang wie der einer Frau, mit der man sich gerade in einem sanften Liebesspiel befindet, dieses Schnurren, dieses Rauschen aus den Bronchien, das kurze, leise Stöhnen.
  „Mir geht es jetzt sehr gut“, antwortete ich, „ich freue mich noch mehr, besonders jetzt, deine Stimme zu hören.“
  Helene lachte kurz auf, dann verabredeten wir schnell noch unseren Treffpunkt, aber ich verriet ihr, trotz mehrerer Fragen ihrerseits, nicht unser Reiseziel. Da sie darauf bestand, mir mit dem Zug entgegen zu kommen, vereinbarten wir, dass sie mit dem Interzonenzug bis Halle fahren solle und ich sie dort vom Zug abholen würde. Wann genau sie ankommt, wollte sie mir schnellstens mitteilen.
  Heutzutage hätte man schnell eine Anfrage in den Computer eingetippt und nach nur wenigen Sekunden den passenden Zug auf dem Bildschirm, aber das ging selbst in der Bundesrepublik des Jahres 1988 noch nicht so einfach, das Internet war noch nicht in Deutschland angekommen. Ich hätte noch ewig ihrer Stimme zuhören können, merkte jedoch, dass sie müde war und wir verabschiedeten uns nach nur wenigen Minuten.

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Auch der Wonnemonat Mai beginnt mit Schreiben….

Und wenn man über Liebe schreibt, welcher Monat sollte sich besser eignen, als der, der unsere Sinne allein aus den Legenden heraus anregt, wie kein anderer, der Mai?
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Soviel sei vorausgeschickt, beschreibt die Liebe eines Ostdeutschen zu einer Französin, die bereits drei Jahre, fast auf den Tag genau, vor dem Mauerfall ihren Anfang nahm und Hürden zu überwinden hatte, die der Eiserne Vorhang naturgemäß nicht nur in den einfachen zwischenmenschlichen Beziehungen setzte. An einem „gerüttelt Maß“ Erotik wird es auch in dieser Erzählung nicht fehlen.



Ein geplanter gemeinsamer Hotelaufenthalt in einem Interhotel irgendwo in der DDR war daran gescheitert, dass man einem DDR-Bürger in Begleitung einer Bürgerin der Republik Frankreich, wie der Portier sich ausdrückte, kein Zimmer geben könne. Das ließen seine Vorschriften nicht zu:

  „Und nun? Was machen wir nun, ein anderes Hotel suchen?“ Helene fing sich erstaunlich schnell und strahlte bereit wieder diese Ruhe und Besonnenheit aus, gepaart mit ihrem unschlagbaren Lächeln.
  „Froonc, hey“, zwitscherte sie, während mir noch die Bilder meiner möglicherweise in dieser Nacht noch fremd-vögelnden Freundin durch den Kopf gingen. Wenn das passieren sollte, dann hoffentlich in seiner Wohnung, in seinem Bett, auf seiner Couch oder wo immer er seinen gottverdammten Schwanz in das Loch stecken würde, das ich bis dahin als für mich reserviert ansah.
  Manchmal sind wir Männer doch seltsame Wesen. Wenn eine Frau auf den Plan tritt, die an unseren Urinstinkten rührt, an dem ewig alten Trieb, seinen Pollen möglichst weiträumig zu verstreuen, dann zögern wir kaum einen Moment, uns mit ihr zu paaren und dem Genuss des Neuen, des Unbekannten zu frönen. Aber wehe wenn eine Kuh aus der eigenen Herde auszubrechen droht? Das zwickt am Ego!

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