Es war ein Super Sommer… 2015

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Rückblick aus Erfurter Sicht

Reportagen in und um Erfurt – Mit dem Fahrrad oder zu Fuß

Es gibt noch eine Reihe von Radwegen im näheren Erfurter Umland, die es zu ergründen gilt. Die Jahreszeit macht bisweilen einen Strich durch die Rechnung. Geplant war noch eine Zwei-Tages-Tour auf dem 3. Abschnitt des Unstrut-Radweges von Heldrungen nach Naumburg, von dort über einen Abschnitt des Saale-Radweges bis zur Ilm-Mündung bei Bad Sulza und von da aus zurück auf dem 3. Abschnitt des Im-Radweges bis nach Weimar. Das bleibt nun bis zum Frühjahr 2016, dazu, nicht zu vergessen, der Radweg „Thüringer-Städte-Kette“. Eine Übersicht der Touren des letzten Sommers finden Sie hier>>>>>

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In Erfurt ist immer etwas los, das galt, nachdem sich der meteorologische Sommer am 31. August verabschiedete, für den ersten Herbstmonat, der sich überwiegend sonnig zeigte.

Die „Lange Brücke“ feierte im September ihr Straßenfest, klein aber fein ist sie ein charmanter Ort am Rande der Erfurter Altstadt, die ein wenig abgelegen vom Puls des Zentrums eine Reihe von Sehenswürdigkeiten und sehr viele lauschige Plätzchen bietet. Die Straße erhielt ihren Namen von zwei Brücken, die den Bergstrom und den Walkstrom, zwei Arme der Gera, überspannen, eine kleine Einkaufs- und Kneipenmeile, die zum Teil gehobenere Ansprüche bedient und besuchenswert ist, falls Sie irgendwann einmal Erfurt besuchen sollten.

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Sie wandeln über historisch bedeutendes Stadtgebiet, das Umfeld einer früheren Furt durch die Gera, das zu den am längsten besiedelten Stadtteilen gehört und der Stadt womöglich seinen Namen gab, Er-phes-Furt.., die Furt durch die dunkle Erpisa.



Dass hier ein Siedlungszentrum lag, beweist die Tatsache, dass im Jahre 742 durch Bonifacius ein Bistum errichtet wurde, auf dessen Gründung der in der Nachbarschaft liegende Dom zurückzuführen ist und eine Reihe von Siedlungsfunden, die bis in die Ur- und Frühgeschichte zurück reichen. In Erfurt kreuzten sich drei der bedeutendsten Handelsstraßen Europas, deren bekannteste die von West nach Ost verlaufende VIA REGIA war. Mehr zur Geschichte>>>>>

Ein Wochenende später, Europatag vor der Staatskanzlei und Tag des offenen Denkmals. Im Dezember vergangenen Jahres zog ein Ministerpräsident der Partei die LINKE in die Staatskanzlei ein. Ob er selbst als geborener Altbundesbürger zu den DDR-Nostalgikern in seiner Partei gehört, ist wenig bekannt, aber mit dem „Schlange stehen“ an der Staatskanzlei erleben wir an diesem Tag wenigstens einen Hauch von DDR.

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Mich zog es weiter zu den offenen Denkmalen und in die schönen Parks der Stadt, wo inzwischen der Herbst dabei ist, auf die Leiter zu steigen und den Blättern ihre ersten gelb-braunen Farbtupfer zu verleihen. Nur wenige Tage später begann das Oktoberfest, Mittags noch blauer Himmel hinter dem Riesenrad, das im Übrigen höher ist als dasselbe in München, zogen gegen Abend endgültig die Herbst-Boten auf…. Adieu, Sommer.

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1 Kommentar zu "Es war ein Super Sommer… 2015"

  1. nice pics from germany, I love it, spend some days in thueringia

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