Ein Stück Thüringen

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Radwege im Umland von Erfurt

Frank C. Mey – Neues Buchprojekt

„Mach doch ein Buch daraus…“, legte mir ein Bekannter unlängst ans Herz, nachdem er einige meiner Reportagen in diesem Blog über und von Thüringer Radwegen gelesen hatte. „Hast Recht…“, antwortete ich…, und so nimmt nun der erste Gedanke Formen an.

Ein Stück Thüringen

Der Arbeitstitel, der richtige steht bereits fest, aber der bleibt noch Geheimnis bis zu dem Tage, an dem es fertig und zur Veröffentlichung bereit ist.
Hier vorab die einleitenden Gedanken:

Meine Dokumentationen in diesem Blog zum Thema dieses Buches beginnen fast alle mit dem Satz: „Nicht nur das schöne, alte Erfurt hat, innerhalb der Stadtgrenzen wie im näheren Umland, einiges zu bieten. Es lohnt sich außerdem, auf sehr gut ausgebauten Radwegen, die nähere Umgebung zu ergründen…“ oder: „Wenn Sie jemals die Thüringer Landeshauptstadt besuchen sollten, was sich im Übrigen zu jeder Jahreszeit lohnt, dann ist es angeraten, dass Sie Ihr Fahrrad mitbringen…“

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Wenn wir die Landkarte Thüringens betrachten, dann stellen wir fest, dass Erfurt fast in der Mitte des Freistaates liegt. Zugegeben, nicht ganz, was die Ausdehnung in Nord-Süd-Richtung betrifft, von Ost nach West trifft es aber fast genau den Kern. Zoomen wir uns jetzt aus dieser Karte heraus, in einem Senkrechtstart wie von einem Raumschiff, das die Erde verlässt, aus betrachtet, so stellen wir fest, dass Thüringen im Herzen Deutschlands liegt, das „Grüne Herz“, wie es die Thüringer selbst gern bezeichnen. Nicht zuletzt weil sich der Mittelpunkt der Bundesrepublik in ihren heutigen Grenzen nahe dem Örtchen Niederdorla im nordwestlichen Thüringen befindet, dort weithin sichtbar mit einem Stein markiert. Den Streit darüber, ob die Berechnungsmethode richtig ist und dieser Punkt nicht eher im Hessischen oder im Süd-Osten Niedersachsens liegt, gehen wir an dieser Stelle lieber aus dem Wege.
frank-c-mey-fotografie-der-dom-zu-erfurtZoomen wir uns noch weiter hinaus und suchen nun den Mittelpunkt der in der Europäischen Union vereinten Staaten, so fällt unser Blick ebenfalls auf einen Ort, nicht sehr weit von Thüringen entfernt, die bayrische Gemeinde Westerngrund im Landkreis Aschaffenburg. Es ist also keineswegs übertrieben, zu behaupten, die Landeshauptstadt Thüringens liege fast in der Mitte der Europäischen Union. Dies wird für das Jahr 2017, in dem dieses Buch hoffentlich erscheinen wird, in jedem Falle noch zutreffen, selbst dann noch, wenn Großbritannien ausgetreten ist, da Irland in der EU verbleibt. Aber selbst wenn in der Zukunft weitere Staaten im Osten des Kontinents zu Mitgliedern werden sollten, werden die Erfurter und Thüringer, die in ihrer Mehrheit bekennende Europäer sind, nicht böse sein, den Status, fast in der Mitte der Union zu leben, zu verlieren. Bleibt es doch trotzdem unsere schöne und sehenswerte Heimat.
Das Raumschiff verwandelte sich inzwischen in eine Zeitmaschine und wir kehren zurück in eine Zeit vor etwa sechs- oder siebenhundert Jahren. Wir sehen unsere Stadt eingebettet in ein Spinnennetz von Straßen und Wegen, deren bedeutendste die aus dem Südwesten bis in den äußersten Nord-Osten nach Moskau führende Via Regia ist. Die zweite große dieser alten Handelsstraßen ist die Via Imperii, die nur unweit Thüringer Gebiet in Richtung Leipzig tangiert.
In der Gegenwart entwickelte sich die Stadt zu einem modernen und wichtigen Verkehrsknotenpunkt, dessen vorläufiger Höhepunkt die Inbetriebnahme der ICE-Strecke von München nach Berlin sein wird.
Und genau wie die Handelswege der Vergangenheit, die wichtigen und die von geringerer Bedeutung, die wir heute Autobahnen, Straßen oder Schienenwege nennen, ein ebensolches Spinnennetz können wir heute an Wander- und Radwegen entdecken. Solche, die von weit her kommend die Stadt durchqueren oder in der Nähe vorbei führen, und andere, die wie Ringe über die Höhenzüge und Täler führen, die Erfurt umgeben, und die aus den verschiedensten Richtungen unterschiedlichste Blicke auf die Stadt zulassen.
Hier mag sich die Frage stellen, was haben all die Rad- und Wanderwege mit dem Verkehrsknotenpunkt Erfurt, den auf den Wanderer oft lästig wirkenden Autobahnen und Straßen zu tun? Nun, so störend das eine oder andere mitunter erscheinen mag; vergessen wir bitte nicht, dass eine wichtige Grundlage für gut ausgebaute und nachhaltig gepflegte Wander- und Radwege eine funktionierende Wirtschaft ist und nur im ausgewogenen Zusammenwirken beider Komponenten die Garantie für deren langfristigen Erhalt liegt, Arbeit und Erholung.


Man könnte jetzt all die Wanderwege nennen, die durch Erfurt hindurch führen oder um die Stadt herum, Jacobsweg, Lutherweg als die längsten und bekanntesten, der Höhenwanderweg, auf dem man die Stadt fast komplett umrunden kann oder jene, die zu bekannten Ausflugszielen am Rande des Stadtgebiets führen, einige davon werden wir tangieren oder sogar befahren, da sie streckenweise parallel verlaufen mit den Radwegen, um die es in diesem Buch geht:

Die Radwege in und um Erfurt

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Mit welchem fangen wir an? Welcher ist der Schönste, der Längste, der Abwechslungsreichste, der Bequemste, der Anstrengendste? Nun, dies sei vorausgeschickt, alle haben von all dem erwähnten etwas, etwas mehr oder etwas weniger. Es sind zwei Radwege, die Erfurt durchqueren und zwei weitere, die die Stadt tangieren. Der längste, von Süd-West nach Osten verlaufend und als Fernradweg Thüringer Städtekette bekannt sowie der mit 75 Kilometern kürzeste, der Gera-Radweg, führen durch das Stadtgebiet. Über letzteren, der sein Ende an der Mündung des Flusses in die Unstrut findet, erreichen wir den Unstrut-Radweg, eine der beiden Trassen, die Erfurt tangieren. Der zweite ist der Ilmtal-Radweg. Um diesen von Erfurt aus zu befahren, ist es nötig, den Haarberg, die mit 430 m höchste Erhebung im Stadtgebiet, zu überqueren, will man Kranichfeld erreichen. Die letzten Anstiege sind anstrengend aber zu schaffen. Dafür belohnen drei verschiedene und sehr abwechslungsreiche Routen, die zum Ziel führen. Eine über einen parallel zur Landstraße 1052 verlaufenden Radweg, eine weitere östlich der Landstraße über die Stiefelburg, die dritte schließlich westlich der Landstraße über den Riechheimer Berg. Beides beliebte Ausflugsziele der Erfurter. Man fährt auf Wanderwegen und über zum Teil asphaltierte Wirtschaftswege, die sich überwiegend gut befahren lassen.
Mit welchem Radweg also fangen wir an? Warten Sie es ab….


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