Der Kleine Prinz wird 75

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Ein Plädoyer für Freundschaft und Menschlichkeit

Von Antoine de Saint-Exupéry mit Leseproben

„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar…“

Auch in der DDR verlegt

man_sieht_nur_mit_dem_herzen_gutErschienen am 6. April 1943, wurde das Buch in der Folge weltweit in über 180 Sprachen und Dialekte übersetzt. Im Jahre 2010 sogar in Latein. Im Jahre 1965 kam es in nur einer einzigen Auflage in die Buchhandlungen der DDR und war sofort vergriffen. Ich war gerade zwölf, mein Literatur-Interesse beschränkte sich in dieser Zeit noch auf die „Digedags“, dem DDR-Comic „Mosaik“ von Hannes Hegen, dessen glücklicher Abonnent die Familie war, sowie auf aus West-Berlin geschmuggelte Wild-West-Schmöker wie „Tom Brox“ oder diverse Comics über ritterliche Helden.
Ohnehin erschienen Druckerzeugnisse aus dem Westen nur in geringen Auflagen. Hatte man keine Beziehungen, war es so gut wie unmöglich, an solche Bücher heranzukommen. Diese Beziehung entwickelte sich erst nach meinem vierzehnten Lebensjahr, als ich für vier Jahre in ein Internat umziehen musste, um die Oberschule besuchen zu können. Im Ort gab es einen schwulen Buchhändler, der in der nahen Bezirksstadt eine Buchhandlung leitete. Er wurde von vielen gemobbt. Ich war einfach nur nett zu ihm. Das genügte, um in Zukunft rare Bücher und Schallplatten unter dem Ladentisch hervor zu zaubern. Doch galt mein Interesse zunächst anderen Genres. An meinem vierzehnten Geburtstag schenkte mir mein Onkel „Ich war den Hunnen Untertan“ von Géza Gárdonyi. Das Buch lenkte mein Interesse auf historische Romane und deren Gegenpol, die Utopien. Seit dieser Zeit wuchs mein Bücherregal und alle stehen sie heute noch da.
„Der kleine Prinz“ fand auch im Literaturunterricht keine Erwähnung. Wahrscheinlich lag das daran, dass im Buch einige Charaktere vorkommen, die nicht unbedingt dem sozialistischen Menschenbild entsprechen.
Daher bekam ich erst in der Wendezeit einen Einblick, kurz nach der Wende las ich den kleinen Prinzen zum ersten Mal.
Ebenso wenig war mir seinerzeit bekannt, dass ein Anfang der 70 er Jahre von Konrad Wolf mit hohem Aufwand gedrehter Film in den Archiven verschwinden musste, weil man versäumt hatte (oder nicht wollte?), die Rechte bei de Saint-Exupérys Verlag, Editions Gallimard, zu erwerben. Es war der erste in der DDR für das Fernsehen gedrehte Farbfilm, der im Mai 1972 ohne vorherige Ankündigung im Zweiten DDR-Fernsehen lief. Da ich in dieser Zeit noch in Thüringen lebte, somit fast ausschließlich Konsument des West-Fernsehens war, entging mir dieser Film. Leider, wie ich nun, nachdem der Film frei gegeben ist, feststellen musste. Es gibt noch weitere Verfilmungen, die letzte als Zeichentrickfilm von Till Schweiger aus dem Jahre 2015. Zu den Filmen gibt es hier noch einen gesonderten Beitrag… Zum Beitrag>>>

1987 – Ein Hotel in Leipzig

der_kleine_prinz_leseprobenDas Buch lag auf der Ablage am Kopfende eines Bettes in einem Interhotel in Leipzig. Es war zur Herbst-Messe. Helene (ihr richtiger Name war ein anderer) lud mich in der Hotel-Bar auf ihr Zimmer ein. Als sie sich im Bad aufhielt, blätterte ich ein wenig darin herum. Text, Illustrationen, ich hielt es für ein Kinderbuch. Als ich sie später danach fragte, sah sie mich, zuerst verwundert, danach eher verständnislos mit großen, runden, staunenden Augen an (Zitat aus Der Kleine Prinz). Ja, sie habe das Buch bereits als junges Mädchen in der Originalsprache, in ihrer Muttersprache, auf Französisch, gelesen. Nachdem sie ihren ersten Mann, einen Deutschen, kennen lernte, las sie die deutsche Übersetzung. Weniger des Inhalts wegen, den sie ja bereits kannte, sondern mehr des Erlernens der deutschen Sprache wegen. Weil das Buch in einer sehr einfachen, in einer sehr verständlichen Sprache geschrieben sei und dennoch sehr viel Wertvolles über das Leben und die Menschen enthalte. Als wir uns nach dem Fall der Mauer zum ersten Mal trafen, lag das Buch noch immer neben dem Bett. Sie lese öfter darin nach, sagte sie mir. Sie schlage das Buch einfach irgendwo auf und lese ein paar Seiten. Und in der Tat, nachdem ich es mir ausborgte, stellte ich fest, warum dies so einfach möglich ist. Die Geschichte folgt zwar einem Faden, doch steht jedes Kapitel für sich.

Der Autor – Antoine de Saint-Exupéry

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Antoine de Saint-Exupéry

Sein vollständiger Name: Antoine Marie Jean-Baptiste Roger Vicomte de Saint-Exupéry, geboren am 29. Juni 1900 in Lyon.
Er sah sich selbst als einen nur nebenher schriftstellernden Berufspiloten. Doch wurde der Kleine Prinz mit über 140 Millionen verkauften Exemplaren zu einem der erfolgreichsten Bücher überhaupt.
Nach dem Abitur im Jahre 1917 wollte er Marineoffizier werden, fiel jedoch bei der Aufnahmeprüfung zur Marineschule durch. 1920/ 21 studierte er Architektur, jedoch ohne Abschluss. Während des Wehrdienstes von 1921 bis 1923 erfuhr er eine Ausbildung zum Flugzeugmechaniker. Er ließ sich privat zum Piloten ausbilden.
Seinen Durchbruch als Autor brachte ihm der Roman „Vol de nuit“ („Nachtflug“), der im Dezember 1930 erschien. Sie Handlung kreist um den tödlichen letzten Flug eines Piloten. Der Roman wurde mit dem Prix Femina ausgezeichnet.
In den Folgejahren versuchte er als Pilot mehrere Streckenrekorde aufzustellen. Zum Beispiel Paris–Saigon am 29. Dezember 1935, wo er 200 Kilometer vor Kairo in der ägyptischen Wüste notlanden musste. Eine Karawane rettete ihn nach einem fünftägigen Marsch durch die Wüste.
Während eines weiteren Versuches von New York nach Feuerland, stürzte er in Guatemala beim Start nach einer Zwischenlandung ab. Dabei wurde er schwer verletzt. In der Zeit der Genesung in New York entstand der Sammelband „Terre des hommes“ („Die Erde der Menschen“), der in Deutschland unter dem Titel „Wind, Sand und Sterne“ erschien. Das Buch wurde mit dem Grand Prix du Roman de l’Académie française geehrt.
Während des Krieges diente er als Ausbilder für Piloten, wurde später selbst Pilot bei einem Aufklärungsgeschwader.
Der Kleine Prinz erschien zum ersten Mal am 4. April 1943 in New York, wo sich Saint-Exupéry nach der Demobilisierung der französischen Armee seit 1940 aufhielt.
Nach der Besetzung Nordafrikas durch die Alliierten nahm er wieder Aufklärungsflüge über das besetzte Frankreich auf. Am 31. Juli 1944 kehrte er von einem solchen Flug in Richtung Grenoble nicht zurück. Man spekulierte über Selbstmord, da er in dieser Zeit stark depressiv war.
Erst im Jahre 2000 fand man im Mittelmeer nahe der Île de Riou Teile seiner Maschine. Nach späteren Recherchen sol der deutsche Jagdflieger Horst Rippert Saint-Exupéry abgeschossen haben. Da er allein flog, ist der Abschuss zu keiner Zeit offiziell bestätigt worden.

Der Kleine Prinz – Ein zeitloses Märchen, das nicht für Kinder gedacht war

wenn_man_einfach_geradeaus_laeuftEin Büchlein, eine Erzählung, mit der Saint-Exupéry das Unwohlsein über seine Lebensverhältnisse in Amerika, fern der Heimat, verarbeitet. Besonders die Trennung von seiner Frau, die er im besetzten Frankreich zurück lassen musste. Sie ist die Rose auf einem fernen Planeten, seinem Planeten, zu dem er am Ende zurück kehren wird.
Mit dem Flieger, der in der Wüste notlanden musste, erinnert sich Saint-Exupéry seiner eigenen Notlandung im Jahre 1935 in der ägyptischen Wüste. Sein Trinkwasservorrat würde nur für acht Tage reichen. Nach der ersten Nacht, die er erschöpft schlafend im Wüstensand verbrachte, weckte ihn am Morgen ein „lustiges Stimmchen“. Es sagte:
„Bitte … zeichne mir ein Schaf!“
„Was?“
„Zeichne mir ein Schaf …“
Um dieses Schaf herum spinnen sich gar lustige, geistreiche Geschichten. Die mit den Affenbrotbäumen gefiel mir am besten. Ein Schaf kann Affenbrotbäume fressen, wenigstens dann wenn sie noch klein von Wuchs sind, wenn sie noch als grüner Strauch gerade den Boden bedecken. Doch vorher erfahren wir noch, woher der kleine Mann stammt, im

Kapitel IV

Ich habe allen Grund zu der Annahme, dass der Planet, von dem der kleine Prinz kam, der Asteroid B 612 ist. Dieser Asteroid wurde nur ein einziges Mal mit einem Teleskop gesichtet, von einem türkischen Astronomen im Jahre 1909.
Er stellte seine Entdeckung dann auf einem internationalen Astronomiekongress ausführlich vor. Aber aufgrund seiner traditionellen Kleidung glaubte ihm niemand. So sind die Erwachsenen nun mal.
Glücklicherweise wurde der Asteroid B 612 aber doch noch bekannt, da ein türkischer Diktator sein Volk unter Androhung der Todesstrafe zwang, sich europäisch zu kleiden. Der Astronom wiederholte seinen Vortrag im Jahre 1920 in einem sehr eleganten Anzug. Und diesmal waren alle seiner Meinung.
Diese Details und die Nummer des Asteroiden B 612 habe ich euch nur mitgeteilt wegen der Erwachsenen. Erwachsene lieben Zahlen. Wenn man ihnen von einem neuen Freund erzählt, fragen sie nie nach dem Wesentlichen. Sie fragen nie: Wie klingt seine Stimme? Welche Spiele mag er am liebsten? Sammelt er Schmetterlinge?“ Sondern sie fragen: „Wie alt ist er? Wie viele Brüder hat er? Wie viel wiegt er? Wie viel verdient sein Vater?“ Erst dann glauben sie, ihn zu kennen…
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Warum es auf dem Planeten des kleinen Prinzen so wichtig wäre, dass ein Schaf die nachwachsenden Affenbrotbäume frisst, erfahren wir dann im

Kapitel V

„Es stimmt doch, dass Schafe Sträucher fressen, nicht wahr?“
„Ja, das stimmt.“
„Ach, da bin ich aber froh.“
Ich verstand nicht, warum es so wichtig sein sollte, dass Schafe Sträucher fressen. Doch der kleine Prinz fügte hinzu:
„Also fressen sie auch Affenbrotbäume?“
Ich wies den kleinen Prinzen darauf hin, dass Affenbrotbäume keine Sträucher seien, sondern Bäume so hoch wie Kirchen. Selbst wenn er eine ganze Elefantenherde mitnähme, könnte auch sie niemals einen ganzen Affenbrotbaum vertilgen.
Die Idee mit der Elefantenherde brachte den kleinen Prinzen zum Lachen:
„Man müsste sie aufeinander stapeln …“ Doch er bemerkte weise:
„Bevor die Affenbrotbäume groß werden, sind sie erst einmal klein.“
„Das stimmt! Aber warum willst du, dass deine Schafe die kleinen Affenbrotbäume fressen?“
Er antwortete: „Was für eine Frage!“, als handelte es sich dabei um eine Selbstverständlichkeit. Und ich musste meinen Verstand sehr anstrengen, um dieses Problem ganz allein zu verstehen.

der-kleine-prinz-die-rose Denn in der Tat gab es auf dem Planeten des kleinen Prinzen, wie auf allen Planeten, gute und schlechte Pflanzen. Folglich gab es auch gute Samen von guten Pflanzen und schlechte Samen von schlechten Pflanzen. Aber die Samen sind unsichtbar. Sie schlafen in der Erde versteckt, bis es einem von ihnen in den Sinn kommt aufzuwachen. Dann reckt er sich und streckt der Sonne zunächst ganz zaghaft einen hübschen kleinen, harmlosen Keim entgegen. Wenn es sich um den Keim eines Radieschens oder eines Rosenstrauchs handelt, kann man ihn getrost wachsen lassen, wie er will. Aber wenn es sich um Unkraut handelt, muss man es sofort ausreißen, sobald man es erkannt hat. Auf dem Planeten des kleinen Prinzen gab es schreckliche Samen … Und zwar die Samen von Affenbrotbäumen. Der Boden des Planeten war voll davon. Und wenn man sich zu spät mit einem Affenbrotbaum befasst, wird man ihn nie wieder los. Er nimmt den ganzen Planeten ein. Er durchbohrt ihn mit seinen Wurzeln. Und wenn der Planet zu klein ist und die Affenbrotbäume zu zahlreich, reißen sie ihn auseinander.
„Es ist eine Frage der Disziplin“, sagte mir der kleine Prinz später. „Wenn man seine eigene Morgentoilette beendet hat, muss man sich gründlich um die Toilette des Planeten kümmern. Man muss sich regelmäßig dazu zwingen, die Affenbrotbäume auszureißen, sobald man sie von den Rosensträuchern unterscheiden kann, denen sie stark ähneln, wenn sie noch sehr jung sind. Die Arbeit ist langweilig, aber auch einfach.“
Eines Tages bat er mich, mir Mühe zu geben und eine schöne Zeichnung zu erstellen, damit das den Kindern bei mir zu Haus auch einleuchtete.
der_kleine_prinz_leseproben„Wenn sie eines Tages reisen“, sagte er, „kann es ihnen nützlich sein. Manchmal ist es unbedenklich, seine Arbeit auf später zu verschieben. Aber wenn es sich um Affenbrotbäume handelt, ist es immer eine Katastrophe. Ich kenne einen Planeten, auf dem ein Faulpelz wohnt. Er hatte drei Sträucher übersehen…“ Alles lesen>>>
Der Kleine Prinz – eine feinsinnig philosophische Aufzählung der vielen kleinen und größeren Schwächen, die uns Menschen begleiten, seitdem wir den Planeten bevölkern. Aber auch der einfachsten Lebensweisheiten, die, würden wir sie befolgen, uns das Zusammensein erheblich erleichterten. Zeitlos, vielleicht in tausend Jahren immer noch aktuell. Ein Buch, das die Freundschaft ehrt, aber auch den Respekt voreinander. Der Kleine Prinz besuchte auf seiner Reise zur Erde zahlreiche Planeten. Ein Suchender nach Liebe und Freundschaft. Die er dort traf, achtete er. Er begegnete ihnen mit Respekt und Neugier. Niemand soll sich über andere erheben, doch sich ebenso wenig erniedrigen. Aktueller denn je, in unserer Zeit. Die oben erwähnte Helene bezeichnete sich selbst stets als Französin afrikanischer Abstammung. Hörte man heute aus den Mündern von Menschen, die unter uns Schutz fanden, die sich vielleicht hier ein neues Leben aufbauen konnten, ähnliche Sätze, so fiele dem einen oder anderen das Zusammenleben vielleicht unendlich leichter…
In einer Rezension schrieb die Frankfurter Neue Presse: „Antoine de Saint-Exupéry war ein Humanist, der den Werteverfall der modernen Gesellschaft aufzeigte. Er warb für Toleranz, indem er die Borniertheit des Westens vorführte, der die Entdeckung eines orientalischen Astronoms erst dann akzeptiert, als er statt Burnus einen Anzug trägt…“
Ein Buch, das man selbst dann noch lesen kann, wenn man die Sechzig bereits überschritten hat. Ein Buch, für Menschen geschrieben, die sich hin und wieder gern ihrem Inneren zuwenden.


Es gibt zahlreiche Verfilmungen des Büchleins in mehreren Sprachen und Theaterstücke. Eine der Verfilmungen, die der DEFA, wurde bereits oben erwähnt. Sogar Gilbert Bécaud widmete dem kleinen Prinzen eine Ballade. Mehr zu den Filmen und zu Theateraufführungen erfahren Sie hier>>>

Gilbert Bécaud – Le Petit Prince est revenu (Der kleine Prinz ist zurück)


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Glücklich schätzen durften sich all jene, die bereits über ISDN verfügten. Man war schneller unterwegs als andere. ISDN - die erste große Revolution in der Telefonie. Wir Ostdeutsche waren revolutionserfahren, donnerten doch in wenigen Jahren mehrere über uns hinweg oder fuhren in uns hinein. Manche bis ganz tief nach unten in die Weichteile. Beate Uhse, Dildos, Pornofilme, bequeme, schnelle Autos, erschwingliche Farbfernseher, Kaffeemaschinen, Mikrowellen, Meister Propper, nicht zu vergessen, all dem vorausgeeilt: die friedliche Wiedervereinigung.
Luise und ich wurden zu einer solchen. Keine WIEDER sondern eine VER. Eine Vereinigung, die sich überwiegend auf die Geschlechtsteile beschränkte.
Es herrscht eine ungewöhnliche Ruhe. Ich stelle mir vor, wie sie, Lisa, sich gerade auszieht. Sie streift das T-Shirt über ihren Kopf, ihre Brüste hüpfen. Ich weiß, wie es aussieht wenn sie hüpfen, diese wunderschönen, nach oben geneigten Sprungschanzen. Diese Igelschnäuzchen.
Jetzt steigt sie aus ihrer Hose heraus, das Höschen folgt. Schwungvoll befördert sie es in irgendeine Ecke, auf einen Stuhl oder versteckt es unter dem Kopfkissen. So oft wie sie sich mit Berny allein in ihrem Zimmer aufhält, wird sie inzwischen bemerkt haben, welche Wirkung getragene Höschen auf ihn ausüben.
Während Luise über mir ihrem nächsten Höhepunkt entgegen eilt, stelle ich mir vor, wie Lisa nebenan auf ihrem Bett liegt. Noch Jungfrau, dringt sie nicht in sich ein. Ihre Beine gespreizt, reibt sie mit der flachen Hand über diesen wundervollen Hügel. Sie wird lächeln, leise stöhnen. Sie wird zufrieden sein, in dem Moment wenn Luise ihren Orgasmus erreicht…Alle Leseproben>>>

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2 Kommentare zu "Der Kleine Prinz wird 75"

  1. Danke für den Beitrag und die Erinnerung. Hebe mir das Buch eben aus dem Schrank gezogen, immer wieder lesenswert

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