Buchtipp – Alastair Bonnett – Die seltsamsten Orte

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Die seltsamsten Orte der Welt

Geheime Städte, verlorene Räume, wilde Plätze, vergessene Inseln

Wussten Sie, dass es im kommunistischen Nordkorea, direkt an der Grenze zu Südkorea eine Stadt namens Kijong-Dong gibt, eine Geisterstadt, die niemand bewohnt und die trotzdem nachts in hellem Licht erstrahlt, und deren moderne Wohnblocks mit ihren glänzenden blauen Ziegeldächern weithin sichtbar sin? Ein Buchtipp, der Sie faszinieren wird!

Verlag C. H. Beck – Deutsche Übersetzung: Andreas Wirthensohn

Spätestens seit Google Earth ist die Welt bis in den letzten Winkel erforscht und vermessen. Es gibt keine unbekannten Orte mehr, keine unberührten Eilande, nichts mehr zu entdecken – oder etwa doch?
Alastair Bonnett stellt in diesem Buch faszinierende und außergewöhnliche Orte vor, die unsere Vorstellungen von der Welt gehörig durcheinanderbringen. Sie tauchen auf und unter, wie die Inseln im Gangesdelta, verschwinden von Satellitenbildern, wie Sandy Island vor der australischen Küste, oder verstecken sich unter Gebüsch und Gestrüpp, das alle Spuren überwuchert, wie auf der britischen Halbinsel Arne. Unterhaltsam und leichtfüßig werden Orte wie Bir Tawil in Ostafrika beschrieben, die partout keine Nation haben will, oder Orte, die scheinbar zu zwei Nationalstaaten gleichzeitig gehören. Berichtet wird von versteckten Labyrinthen, unterirdischen, verlassenen oder überbauten Städten ebenso wie von ihrer historischen Entwicklung. Lehrreich, aber nicht belehrend führt Bonnett durch geographische Kuriositäten und zeigt, dass auch für den heutigen Menschen das Entdecken nie aufhört….



Wussten Sie, dass es im kommunistischen Nordkorea, direkt an der Grenze zu Südkorea eine Stadt namens Kijong-Dong gibt, eine Geisterstadt, die niemand bewohnt und die trotzdem nachts in hellem Licht erstrahlt, und deren moderne Wohnblocks mit ihren glänzenden blauen Ziegeldächern weithin sichtbar sin? Die Stadt wurde in den 50` er Jahren allein zu dem Zwecke errichtet, um Überläufer aus dem benachbarten Südkorea, dem Erzfeind, anzulocken. Kennen wir Deutsche das nicht irgendwoher? Vielleicht nicht ganz so krass?

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Kennen Sie all die Geisterstädte, die gesprengt wurden, wie das aserbeidschanische Agdam oder die geschlossen sind und nur mit Sondergenehmigung betreten werden dürfen, wie das russische Selenogorsk, Gebiete, die niemand haben will, wie das ostafrikanische Bir Tawil, das sowohl vom Sudan, wie auch von Ägypten verschmäht wird oder Inseln, die es nie gegeben hat, wie Sandy Island östlich des australischen Queensland, die 1908 erstmalig auf einer Karte auftauchte und deren Existenz immer weiter fortgeschrieben wurde, bis ein australisches Forschungsschiff 2012 an der Stelle des angeblichen Eilands nur Wasser vorfand.
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Die Aralkum-Wüste ist zu neu, zu groß und ihre Grenzen sind zu sehr in Veränderung begriffen, als dass sie auf irgendeiner Karte zu finden wäre. Diese Wüste nannte man früher einmal Aralsee und ist ein Ort verstörender Erinnerungen. Der Aralsee war einst riesig. Mit einer Länge von 426 Kilometern und einer Breite von 284 Kilometern war er einst der viertgrößte Binnensee der Welt. Dessen Austrocknung stellt eine der größten von Menschen verursachten Umweltkatastrophen dar, die in der Stalin-Ära und danach noch lange als ein bedeutendes Beispiel für die Überlegenheit des Kommunismus beschönigt wurde.
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und ein Filmtipp zum Thema „Hitlers Schloss in Schlesien“ – eines der letzten großen Geheimnisse des Zweiten Weltkrigs
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