41. Erfurter Krämerbrückenfest

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Impressionen – Die Bands

Erfurt feiert mit Thüringen das größte Altstadtfest

Beginnen die Beiträge in dieser Rubrik meist mit dem Satz: „Wenn Sie Erfurt besuchen, dann sollten Sie Ihr Fahrrad mitbringen…“, so trifft hier eher der Satz zu: „Wenn Sie das Erfurter Krämerbrückenfest mit dem Fahrrad besuchen, dann sollten Sie sich am Rande der Altstadt einen sicheren Abstellplatz suchen und lieber per Pedes die Veranstaltungsräume aufsuchen…“, weil an Fahren ohnehin nicht zu denken ist und der Drahtesel im Gedränge eher hinderlich sein würde.

Ging es im Beitrag vom letzten Jahr eher um die Wege durch die Altstadt, schauen wir uns heute die Bühnen und einige der Unterhaltungskünstler an.

Wie immer am Eröffnungstag liefert Till Eulenspiegel (dargestellt von Laien-Darstellern des Jugendtheaters „Die Schotte“) eine stadthistorisch bedeutsame Geschichte, dieses Mal: „Wie Till Eulenspiegel seinen Esel zur Deckung bringt und dabei den Papst trifft“. Auf den Benedictsplatz gelingt man über die Brücke, die in diesem Jahr mit bunten Ballons überspannt ist.



Unterdessen wird die große Bühne auf dem Domplatz, die, wie in jedem Jahr von Antenne Thüringen betrieben wird, von den Moderator|innen Jens May und den Frühaufsteher|innen Sabrina Lang und Matze Schmak, begleitet von der Coverband Sue`n zum Show-Programm freigegeben. Die Bühne am Wenigemarkt eröffnet Matthias Witt und Band, während man auf dem Mittelalter-Gelände Musik aus mehreren Jahrhunderten zu hören bekommt. Die angesagtesten Orte stehen leider nicht im Programm. An diesem Abend fand ich mit dem Kunsthof „Pianola“ in der Meyenbergstraße, einen Ort, den des Öfteren aufzusuchen sich zu lohnen scheint. Die Rockband Le Freak bot sehr gute Unterhaltung (für den, der diese Musik liebt).

Die Veranstalter bieten nationale und internationale Spitzenkünstler, wobei der Schwerpunkt (wie gut, dass es so ist) bei den hiesigen Künstlern liegt. Der Samstag ist „der sehr lange Tag“ des Festes und ich bitte alle Bands, die hier nicht erwähnt werden, höflichst um Verzeihung. Aber man kann eben nie überall sein.

Es ist für jeden Geschmack etwas dabei und die Abwechslung auf den einzelnen Bühnen zwingt nicht unbedingt dazu, häufig den Ort zu wechseln, es sei denn, man möchte einen der zahllosen Verkaufsstände besuchen, oder Donner Trummel, die Crazy Sunglases oder Sunny & The Heatwaves sehen.

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Leseprobe aus „Dunkle Perlen“ 1. Buch:  Jetzt auf einen Parkplatz abbiegen, sie umarmen und küssen, zuerst die Haut unter ihrer Bluse ertasten bis an ihre kleinen, festen Brüste, ihren rasenden Puls spüren, ihren heißen Atem, ihre Erregung… Die Hand auf einen Schenkel legen, wenn sie sich öffnet, will sie es, will sie den Finger, der anfängt, an der feinen Seide ihres Höschens zu zupfen, am Saum vorbeidringt und sein Ziel erreicht, sie mit der Hand zum Höhepunkt treiben…

  Nein, nein und nochmals nein, das wäre alles viel zu primitiv, unangemessen, unangepasst. Wie auf dem Bahnsteig, als sie fast an mir hing und ich im Gedanken bereits mein Zelt zwischen ihren Beinen platzierte, verdrängte ich diese Gedanken im Flug. Hegte sie denselben Wunsch in sich, würde das ihre eigene Erregung, ihre Erwartung anheizen und sie würde mich am bevorstehenden Abend mit einer Flut von Geilheit geradezu überschütten. Ich spürte die Gravitation der Lust, den Druck, die Spannung, wie sie sich in den Kontinentalplatten aufbaut und als Beben entlädt, wenn der richtige Moment gekommen ist.

  „Du bist mein Kind, Froonc…“, sie lachte dieses erfrischende Lachen und entzog mir ihre Hand, sie hatte meine Erregung, die Spannung, die sie in mir erzeugte, wahrscheinlich bemerkt und wollte mich nicht weiter vom Fahren ablenken. Vielleicht bewegten sie sogar dieselben Gedanken wie mich, nicht jetzt, später vielleicht, später, wenn es bequemer ist, wenn man sich nebeneinander ausstrecken kann, Mund an Mund, Haut an Haut, Schenkel mit Schenkel verschlungen, wenn Händen keine Grenzen mehr gesetzt sind, wenn niemand zuschauen und man sich hemmungslos hingeben kann, wenn man sich nicht bücken oder verrenken muss, wie auf den engen Sitzen eines Autos des begehrten DDR-Typs „Wartburg“, auf den man vom Tag der Bestellung an fünfzehn Jahre warten musste. Ich bekam ihn eher, er war mein Dienstfahrzeug.

  Der Rüpel in meiner Hose machte mir zu schaffen, ich trug Boxer-Shorts, die ich im Intershop kaufte und die den Nachteil besaßen, dass sie die Latte nicht im Zaume hielten, dasselbe galt für die weit geschnittene Sommerhose, die ich darüber trug. Das Zelt war nicht zu übersehen, aber Helene verlor kein Wort darüber, ebenso wenig gewann ich den Eindruck, dass sie überhaupt bewusst auf meinen Schoß schaute, obwohl sie es gesehen haben muss. So wie sie es kurz zuvor als völlig selbstverständlich bezeichnete, dass ein Mann in meinem Alter hin und wieder mit einer Frau schlafen müsse, sah sie es als offenbar völlig normal an, dass ein Mann einen Steifen bekommt, wenn er von einer Frau gestreichelt wird, die zudem in diesem Moment Ziel und Gegenstand all seiner geheimsten Wünsche ist…. Alle Leseproben>>>

Musik und Artistik an jeder Ecke, viele, deren Namen man nicht kennt, aber einer, der in jedem Jahr ein gern gesehener Gast ist….. Jimmy Kelly

Erinnern Sie sich noch?

Ich erlebte sie zum ersten Mal, noch völlig unbekannt, als Straßenmusiker am Rande eines Volksfestes in Ost-Berlin Ende der 70` er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Wie doch die Zeit vergeht….

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Ebenfalls eine Tradition im Rahmen des Krämerbrückenfestes: Das

New Orleans Music Festival

Was wäre Erfurt ohne sein Blues-Urgestein Jürgen Kerth? In diesem Jahr mit der Nerly Big Band auf der Bühne am Rathausparkplatz. Dazu Bands mit internationalen Stars wie Jan von Klewitz, Saxophon, im Projekt Burger & Accidental Tourists.

Schauen Sie im nächsten Jahr vorbei…..

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1 Kommentar zu "41. Erfurter Krämerbrückenfest"

  1. Tolles Fest, tolle Stadt, wr zum ersten Mal in Erfurt, leider nur zwei Tage, das nächste Mal länger,
    Grüße aus München

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